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Sauer auf die Referees: Bayreuth-Coach Petri Kujala. hübner
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Sauer auf die Referees: Bayreuth-Coach Petri Kujala. hübner

„Es ist, was es ist“

  • VonMarkus Katzenbach
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Umstrittener Erfolg der Löwen Frankfurt gegen Bayreuth

Die Beschwerden aus dem Lager der Bayreuth Tigers wollten gar nicht aufhören. Ihre Spieler rückten den Referees nach der für den Sonntag letzten Sirene in der Eissporthalle am Ratsweg auf die Pelle und fanden deutliche Worte, ihr Trainer, der sonst so besonnene Petri Kujala, auch – während ein paar Meter weiter die Frankfurter Löwen einen Sieg zu feiern begannen, den man nicht unbedingt mehr erwarten durfte. Mit dem 4:3 (0:1, 0:2, 3:0/1:0) nach Verlängerung aber verbuchte der Meisterschaftsanwärter noch zwei Zähler gegen einen Mittelschichtsvertreter aus der zweiten Eishockeyliga, nach einem lange zähen Aufeinandertreffen mit turbulentem Ende, vor 3000 Zuschauern, nach den verschärften Corona-Maßnahmen noch zugelassen waren.

„Vor dem Spiel wollten wir drei Punkte haben, jetzt sind wir glücklich mit zumindest zwei“, räumte Bo Subr ein. Ganz zufrieden mit dem Gebotenen konnte der Löwen-Headcoach indes nicht sein, und zur umstrittensten Szene des Tages wählte er philosophische Worte: „Es ist, was es ist.“

Treffer in der Verlängerung

Darüber allerdings, was denn nun wirklich geschehen war, gingen die Meinungen auseinander. Die Bayreuther hatten sich schon als überraschende Sieger gewähnt, nachdem ihr Topscorer Ville Järvelainen in der Verlängerung traf. Doch der Treffer zählte nicht wegen eines Wechselfehlers. Kein Tor für Bayreuth, dafür eine Strafzeit – mit der Pointe, dass Dylan Wruck die folgende Überzahl prompt zum Frankfurter Siegtreffer nutzte.

„Am Ende war der Sieg schon verdient“, urteilte Sportdirektor Franz-David Fritzmeier, im Wissen, dass das eine enge Angelegenheit gewesen war. Trainer Subr schloss: „Die Jungs haben im dritten Drittel hart gearbeitet und immer weitergemacht. Wenn wir die ganzen 60 Minuten so gespielt hätten, hätte es keine Verlängerung gegeben“, verband Subr Lob mit Tadel, Fritzmeier machte es ähnlich: „Die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Aber sie muss lernen, dass kein Spiel einfach ist.“ Was umso mehr gilt für den Empfang der Meisterschafts-Mitfavoriten von den Ravensburg Towerstars dienstags (19.30 Uhr) am Ratsweg.

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