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Zuletzt nur eingewechselt: Stürmer Mateta (Mitte).
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Zuletzt nur eingewechselt: Stürmer Mateta (Mitte).

Mainz 05 vor schwerer Aufgabe

Einzelgespräche mit dem Mainzer Problemfall

Außer der Vergangenheit spricht wenig dafür, dass der FSV Mainz 05 am Samstag in Dortmund eine Chance hat.

Spiele bei Borussia Dortmund waren für Mainz 05 in der Vergangenheit mit unverhofften Siegen zweimal Lebensretter fürs Bundesliga-Oberhaus: 2018 beim 2:1 am vorletzten Spieltag, 2020 beim 2:0 am drittletzten Spieltag. Aber was hilft die Vergangenheit, wenn die Gegenwart noch viel trostloser erscheint als seinerzeit unter Sandro Schwarz und Achim Beierlorzer? Nur zwei statistische Größen zur Anschauung: Am Samstag trifft die Mannschaft mit der besten Passquote (85,6 Prozent) aus die mit der schlechtesten (74,6). Sowie: Es empfängt das Team mit den meisten Treffern nach der Pause (31) jenes mit den wenigsten in der zweiten Halbzeit (3). Der neue Mainzer Trainer Bo Svensson sagt dennoch, er könne kein Fitnessproblem bei seiner Mannschaft erkennen. Möglicherweise ist diese Aussage auch dem geschuldet, die Spieler nicht noch schwächer zu reden als sie sich ohnehin schon fühlen als Tabellenletzter mit der Magerquarkquote von sechs Punkten in 15 Spielen. Es ist, man muss das vielleicht mal so hart sagen, im Grunde eine „Mission Impossible“, die Svensson dort angetreten hat. Jedenfalls, was das Originärziel Klassenerhalt angeht.

Es stimmt hinten und vorn nicht im Team, Svensson hat das milde durchklingen lassen diese Woche, als er darauf hinwies, dass die Themen Balleroberung und Umschaltbewegung im Zentrum der Arbeit gestanden hätten. Folge: Nur eine von zehn Halbzeiten der letzten fünf Bundesligaspiele, in denen Mainzer Tore fielen. Und zwar beim 2:5 nach 2:0-Pausenführung beim FC Bayern, der gerade noch nicht mal mehr für einen Zweitligisten gut genug defensiv arbeitet.

Wichtig, ja im Grunde völlig unabdingbar wäre es deshalb, dass Jean-Pierre Mateta wieder die Kurve kriegt, der mit sieben eigenen Treffern und einer Torvorlage an 57 Prozent der dürren 14 Mainzer Erfolgserlebnisse beteiligt war. Seit sieben Spielen ist der langbeinige Franzose nahezu unsichtbar, auch, weil er mangels Form in drei der vier letzten Begegnungen nur zu Kurzeinsätzen kam.

Mateta „sehr professionell“

Svensson hat sich des pflegebedürftigen Mittelstürmers besonders angenommen, weil er weiß, dass er einen willigen Mateta braucht und keinen Problemfall. „Ich habe einige Einzelgespräche mit ihm geführt.“ Mateta biete sich im Training an. „Er verhält sich sehr professionell.“ Wäre hilfreich für Mainz 05, wenn das auch im Punktspiel mal wieder der Fall sein würde.

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