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Eintracht Frankfurt spielt vor 25000 Fans gegen Köln

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Von: Georg Leppert

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Stehplätze wird es im Stadion am Samstag wieder nicht geben.
Stehplätze wird es im Stadion am Samstag wieder nicht geben. © Arne Dedert/dpa

Der Bundesligist dürfte 31000 Karten verkaufen, aber verzichtet auf mehr Publikum. Das hat organisatorische Gründe – aber nicht nur.

Eintracht Frankfurt wird auch das Heimspiel gegen den 1. FC Köln am kommenden Samstag nur vor höchstens 25 000 Fans austragen. Das hat der Fußballbundesligist am Dienstag mitgeteilt. Zwar habe das Gesundheitsamt eine Genehmigung für 31 000 Zuschauerinnen und Zuschauer in Aussicht gestellt. Jedoch lasse sich der Verkauf der zusätzlichen Karten derartig kurzfristig nicht mehr organisieren, zumal es noch keinen schriftlichen Bescheid gebe, so die Eintracht.

Allerdings hat der Bundesligist auch inhaltlich ein Problem mit der in Aussicht gestellten Genehmigung. Beantragt hatte die Eintracht, dass es auch Stehplätze gebe und ein Teil der Karten unter die 3G-Regel falle. Damit wäre ein Zutritt auch mit negativem Corona-Test möglich. Die Genehmigung der Stadt sieht aber vor, dass nur Geimpfte und Genesene in die Stehkurve dürfen, während getestete Personen versuchen müssen, eine Karte für einen Sitzplatz zu kaufen.

Das ist für die Eintracht ein großes Problem. Denn in der Kurve steht vor allem die organisierte Fanszene, darunter die Ultras und die meisten Fanclubs. Sie lehnt es ab, unter 2G-Regeln ins Stadion zu gehen. Dabei geht es den Fans auch darum, die Personalisierung von Tickets zu verhindern. „Für einen Großteil unserer organisierten Fanszene ist die Rückkehr zur Normalität auch eine Frage der Geschlossenheit“, sagt Eintracht-Justiziar Philipp Reschke.

Für das Spiel gegen Köln gelten daher die alten Regeln: Es werden nur Sitzplätze angeboten. 5000 Tickets werden nach dem 3G-Konzept verkauft, die übrigen 20 000 Menschen müssen geimpft oder genesen sein. Ob es beim Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin am 16. Oktober mehr Karten geben wird, ist offen.

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