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Skyliners

Ein Matt Mobley alleine reicht nicht

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Die Frankfurt Skyliners verlieren in Braunschweig auch wenn ihr Topscorer 21 Punkte erzielt. Vom Rest - insbesondere Jon Axel Gudmundsson - kam einfach zu wenig.

Ein sarkastisches Lächeln huschte Quantez Robertson über das Gesicht. Nach dem Motto: Das ganze Spiel über gelingt mir nichts, und als schon alles entschieden ist, treffe ich meinen ersten Dreier im dritten Versuch. Die Punkte fünf, sechs und sieben, das wusste der Kapitän der Frankfurt Skyliners selbst, waren drei Sekunden vor Schluss nur Ergebniskosmetik. Mit 68:80 (37:48) zog der hessische Basketball-Bundesligist am Sonntagnachmittag bei den Löwen Braunschweig klar den Kürzeren. Bis auf „eineinhalb Minuten Rhythmus“ (Cheftrainer Sebastian Gleim) in einigen Phasen dieser Partie kam von den Frankfurter Korbjägern viel zu wenig. Gleim vermisste „den Widerstand“, mehrfach konnten die Gastgeber viel zu einfach zum Korb ziehen.

Ihnen fehlte eine ordnende Hand in den Phasen im dritten und viertel Viertel, wo sie den Rückstand auf vier (48:52) und später sechs (57:63) reduzieren konnten. Ohne die etatmäßigen Spielmacher Joe Rahon (Muskelzerrung) und Konstantin Konga (Schulterprobleme) war Jon Axel Gudmundsson mit seiner Aufgabe als Point Guard gestern komplett überfordert. Nach zwei schnellen Fouls in den ersten zwei Minuten fand er nie in diese Partie. In 20 Minuten machte der 24-jährige Isländer keinen einzigen Zähler, verteilte drei Assists und leistete sich vier Ballverluste. Der Einzige, der, was seine Punktausbeute angeht, an seine Normalform rankam, war Matt Mobley. Er versuchte zu viel, nahm 19 Würfe und traf nur sieben. Das lag aber auch daran, weil sonst niemand Verantwortung übernehmen wollte.

„Aus unseren besten Ballbewegungen haben wir nicht gescored“, analysierte Gleim treffend. Von diesen Momenten gab es aber schlicht zu wenig am Sonntag. Im Schlussviertel entschieden neben der fehlenden Power und Treffsicherheit im Angriff die Rebounds die Partie. Center Kamari Murphy konnte sich in 22 Minuten Einsatzzeit keinen einzigen Abpraller schnappen. Die Löwen entschieden das Reboundduell mit 41:24 klar für sich.

Es fehlten die viel wiederholten Extras, die Sebastian Gleim von seinem Team einfordert, um ein Spiel zu gewinnen. Defensiv und offensiv. Und sich nur alleine auf Matt Mobley zu verlassen, reicht nun mal nicht für ein Team wie die Skyliners. Nach 25 Spielen stehen die Hessen, die das Ziel Klassenerhalt ausgerufen hatten, mit 20:30 Punkten auf einem soliden zehnten Platz und haben zwölf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Für Quantez Robertson war es übrigens der 495. Dreier. Das bedeutet den Sprung auf Platz 14 in der Bestenliste der Bundesliga seit der digitalen Erfassung. Das dürfte dem Kapitän genauso egal sein wie sein Treffer am Ende.

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