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Du kommst nicht vorbei: Leonhard von Schrötter blockt den Ulmer Jannik Rochelt.
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Du kommst nicht vorbei: Leonhard von Schrötter blockt den Ulmer Jannik Rochelt.

FSV Frankfurt

Ein erster Schritt nach vorn

  • VonStefan Fritschi
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Der FSV Frankfurt zeigt sich spürbar verbessert und trotzt dem SSV Ulm ein 0:0 ab.

Es kommt selten vor, dass das Publikum nach einem 0:0 mit Zuversicht den Heimweg antritt. Zum Rückrundenauftakt des in Abstiegsnöte geratenen Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt konnten dies gewiss alle schwarz-blauen Fans tun. Nach einer spürbaren Leistungssteigerung trotzte die Mannschaft von Trainer Thomas Brendel dem heißen Aufstiegsanwärter SSV Ulm 1846 ein Unentschieden ab – sehr respektabel! Auch wenn sich das in der Tabelle nicht richtig bemerkbar machte, da weiter der vorletzte Rang eingenommen wird, war die Einschätzung Brendels nachvollziehbar: „Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht.“

Wie sich der FSV Frankfurt in der zweiten Halbzeit, besonders zwischen der 46. und 75. Minute präsentiert hatte, gibt Nahrung, sich im Verlauf der Saison aus der Abstiegszone verabschieden zu können. Mit Entschlossenheit, Mut und Selbstvertrauen – so brachte das Team die zuvor viermal siegreichen Ulmer aus dem Konzept und bisweilen in Bedrängnis. „Wir haben denen schön den Schneid abgekauft“, zeigte der vier Tage zuvor wiedergewählte Präsident Michael Görner seine kämpferische Attitüde, vor einer Woche war er nach der 0:2-Derbypleite gegen den Offenbacher FC Kickers mit gesenktem Haupt umhergewandelt.

Was irgendwie noch fehlte, der erlösende Siegestreffer, war indes nur in einer Szene zum Greifen nah. Über die Stationen Ivan Franjic und Arif Güclü wagte Manuel Reutter im Strafraum einen Scherenschlag, der Ball sauste aber knapp über die Latte (62.). „Ein Tor des Monats“, sagte Brendel, hätte es werden können. So blieb es beim fünften Remis, denn nach der Pause sorgte aufseiten der Schwaben nur Robin Heußer für Gefahr (77.).

„Mit dem Punkt kann man gut leben. In der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass wir aufgetaut sind“, äußerte sich auch Mittelfeldlenker Dren Hodja zuversichtlich und führte an: „Wir müssen uns Schritt für Schritt in jedem Bereich verbessern.“

Viele Chancen ausgelassen

Vor allem in der Offensive, denn Ulms Keeper Christian Ortag hatte außer bei Reutters spektakulärer Aktion nur einen Gefahrenmoment zu überstehen, als nach Eckstoß und Kopfballverlängerung Güclüs Lukas Gottwalt knapp am Pfosten vorbeizielte (27.).

Allerdings, dies relativiert die weitgehende Bornheimer Harmlosigkeit: Die Ulmer agierten sehr kompakt, waren physisch stark und ließen sich erst zweimal bezwingen – dies ist Ligabestwert. Bei etwas mehr Konsequenz hätten sie ihre Überlegenheit im ersten Abschnitt in eine Führung umgemünzt, Chancen dazu gab es reichlich durch Heußer (5./26.), Lukas Kiefer (7.), Nicolas Jann (21.) und Fabian Benko (29.). In der zweiten Halbzeit habe seine Mannschaft dann „gut verteidigt“, betonte Brendel.

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