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FSV Frankfurt

Echter Luxus

  • vonStefan Fritschi
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Der FSV Frankfurt fühlt sich nach einem Testspiel beim 1. FC Kaiserslautern bestens präpariert für die Partie gegen Astoria Walldorf.

Unlängst hat es unerwartete Kontaktaufnahme aus der Pfalz gegeben. Der auf Trudelkurs befindliche Fußball-Traditionsverein 1. FC Kaiserslautern fragte beim FSV Frankfurt an, ob die Bornheimer zu einem Testkick an den Sportpark Rote Teufel am Fröhnerhof kommen wollten. „Eigentlich waren wir auf kein Spiel eingerichtet“, sagt FSV-Trainer Thomas Brendel. Nur intern sollte vor dem ersten Regionalliga-Match in diesem Jahr am kommenden Samstag (14 Uhr) gegen Astoria Walldorf geübt werden.

Brendel sagte aber zu. Und er sollte Aufschlussreiches zu sehen bekommen: Zwar unterlagen die Schwarz-Blauen dem FCK mit 0:1, doch laut dem Coach habe sein Team „ein sehr gutes Spiel gemacht. Über viele Phasen haben wir sogar dominiert“. Gegen den klassenhöheren Klub verzichtete er sogar darauf, in Bestbesetzung zu beginnen, stellte in Canel Burcu, Mischa Häuser und Jake Hirst drei Akteure in die Anfangsformation, die bisher noch keine oder eine bescheidene Rolle spielten im Bornheimer Erfolgsensemble. Stürmer Hirst war einem Treffer gar am nächsten, als er den Pfosten traf. „Ich hoffe, dass wir die Leistung bestätigen können“, unterstreicht Brendel.

Es wäre gewiss keine Überraschung, ja fast schon Normalität, wenn die Frankfurter gegen die nordbadischen Walldorfer den fünften Sieg in Serie folgen ließen. Misst sich der FSV mit Mannschaften aus dem Mittelfeld oder der Abstiegszone – und der FC Astoria gehört als 20. und somit Drittletzter dazu –, dann sind drei Zähler meistens gewiss. Und der eigene Anspruch ist nach gewonnener Stärke auch gewachsen. „Wenn wir auftreten wie zuletzt, werden wir uns in der oberen Tabellenregion festsetzen“, betont Brendel.

Froh sei man darüber, „nach drei Jahren strukturierter Arbeit“ so weit in der Tabelle zu stehen, aktuell auf dem dritten Rang der Südwest-Staffel. „Es ist mehr Ruhe da, es ist mehr Ausgeglichenheit da“, zählt der 44-Jährige Vorzüge beim alltäglichen Arbeiten auf. Es sei nun „eine Luxussituation“ im Vergleich zu den ersten drei Jahren nach dem Drittliga-Abstieg, als der Blick stets nach unten gerichtet werden musste.

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