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Rasheed Moore sichert sich hier den Rebound gegen drei Bonner und war mit 16 Punkten bester Frankfurter Schütze.
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Rasheed Moore sichert sich hier den Rebound gegen drei Bonner und war mit 16 Punkten bester Frankfurter Schütze.

Basketball

Die nächste Pleite für die Skyliners

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Die Frankfurt Skyliners verlieren auch das vierte Ligaspiel mit 76:86 in Bonn. Dabei verletzt sich Kapitän Quantez Robertson. Hauptsponsor Fraport kündigt indes seinen Rückzug ins zweite Glied an.

Die Frankfurt Skyliners bleiben das Schlusslicht der Basketball-Bundesliga. In Bonn kassierten die Hessen am Freitag die vierte Ligapleite und sind als einziges Team ohne Sieg. Beim 76:86 war Rasheed Moore bester Frankfurter Werfer mit 16 Punkten. Zwei Minuten vor Schluss musste Kapitän Quantez Robertson humpelnd vom Feld. Er war unglücklich umgeknickt. Die Skyliners müssen nun hoffen, dass er sich die Bänder nur gedehnt und nicht gerissen hat. Einen Ausfall ihres Anführers wäre absolut nicht verkraftbar für das limitierte Team von Diego Ocampo.

In Bonn spielten die Frankfurter Basketballer etwas besser als zuletzt, sie machen aber weiterhin zu viele Fehler. 19 Ballverluste waren es diesmal. Bis zur Mitte des zweiten Viertels konnten die Hessen in Bonn mithalten, auch weil sich Point Guard Donovan Donaldson in der Offensive mehr zutraute und auf elf Punkte kam. Sein Back-Up Lukas Wank kam auf nur einen mickrigen Zähler. Verzichten mussten die Frankfurter weiter auf Center Brooks DeBischopp. So musste 2,21-Meter-Mann Matt Haarms wieder mehr Minuten abreißen, als ihm guttun. Der Niederländer hatte gegen Ende der Partie konditionelle Probleme.

Fraport beendet Namenssponsoring für die Halle in Frankfurt-Unterliederbach

Die Skyliners spielen nun der Reihe nach gegen die Topteams aus München, Ulm und Bamberg. Eigentlich müssten sie dringend nachverpflichten, um der Talfahrt und einem langen Kampf gegen den Abstieg entgegenzuwirken. Ob sie es tun werden, ließ Marco Völler, Manager Sport, am Freitag am Mikrofon von Magentasport offen.

Hinter den Kulissen bahnen sich einige Veränderungen an. Im vereinseigenen Podcast war neben dem geschäftsführenden Gesellschafter Gunnar Wöbke der Skyliners auch Fraport-Geschäftsführer Stefan Schulte zu Gast. Der Chef des Frankfurter Flughafenbetreibers, der Hauptsponsor der Skyliners ist, kündigte an, das finanzielle Engagement aufgrund der Corona-Krise zurückzufahren. „Nach elf Jahren werden wir irgendwann in die zweite Reihe treten“, sagte Schulte.

Der Vertrag zwischen den Skyliners und der Fraport läuft noch ein paar Jahre

Wie lange der aktuelle Vertrag läuft, ist nicht bekannt. Die Rede ist von ein paar Jahren. Zügiger aufgeben wird die Fraport die Namensrechte an der Ballsporthalle in Unterliederbach, die seit 2012 Fraport-Arena heißt. Wöbkes „Idealvorstellung“ ist es, die Halle zu einem Nachwuchsleistungszentrum umzubauen. „Uns schwebt vor, insbesondere weil die Sportart 3x3-Basketball olympisch geworden ist, dass wir die Halle so umbauen, dass sie drei Basketballspielfelder hat“, sagte Wöbke. Auch für Volleyball sei Platz.

Diese Pläne stehen und fallen jedoch damit, ob es in Frankfurt eine neue Multifunktionshalle geben wird oder eben nicht. Die Skyliners wollen am Kaiserlei eine Arena für 13 000 Zuschauer:innen bauen. Sie warten auf die Anhandgabe der Stadt Frankfurt, um in einen zweijährigen Prüfungsprozess eintreten zu können.

Skyliners-Boss Wöbke: Ohne neue Halle droht der Abstieg in die zweite Liga

Die Fraport hatte im Januar eine sogenannte Marktabfrage gestartet, um potenzielle Investoren für eine Arena am Flughafengelände zu finden. „Seit 20 Jahren wissen wir, dass wir hier ein Riesenpotenzial haben und eine Arena dringend brauchen“, sagte Schulte. Top-Konzerte, Top-Kongresse und große Veranstaltungen, würden „heute einen Bogen um Frankfurt machen.“

Ohne neue Arena sieht Wöbke für seinen Verein die große Gefahr, in die zweite Liga abzusteigen. In den vergangenen Jahren hatten die Skyliners einen Etat von rund fünf Millionen Euro plus-minus ein paar Hunderttausend Euro, verriet Wöbke erstmals. Allerdings haben viele Standorte die Hessen überholt. Wegen Corona haben die Skyliners nur noch einen Etat in Höhe von 3,5 Millionen Euro.

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