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Die Frankfurt Universe starten in die Saison

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Von: Katja Sturm

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Es geht wieder los in der GFL: Die Frankfurt Universe zeigen Flagge.
Es geht wieder los in der GFL: Die Frankfurt Universe zeigen Flagge. © imago images/Hartenfelser

German Football League: American Footballer aus Frankfurt empfangen Ravensburg am Bornheimer Hang

Am Samstag (16 Uhr) startet Frankfurt Universe mit einem Heimspiel gegen die Ravensburg Razorbacks in die neue Saison der German Football League (GFL). Die Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Wer führt die Mannschaft in diesem Jahr als Headcoach an? Der Sportliche Leiter Marc-Philipp Gräff hat die Aufgabe zusätzlich übernommen, nachdem sich Sean Averhoff aus familiären Gründen zurückgezogen hat. Der 35 Jahre alte Frankfurter Gräff, der 2021 noch selbst in acht von neun Partien als Spieler auf dem Feld stand, sieht sich in erster Linie als Teammanager. Patrick Trumpfheller wirkt als Defense Coordinator, Sascha Lanz ist für die Offense zuständig.

Wie hat sich das Team verändert? 35 neue Spieler ergänzen den 81er-Kader, die meisten boten sich bei einem Combine im November an. In der Regel stammen sie aus der zweiten, dritten oder der Jugend-Bundesliga. Gräff sieht die Formation als „ein gutes Stück besser“ als 2021 an.

Welche Import-Spieler sind dabei? Der mit etwa 120 000 bis 130 000 Euro laut Gräff geringste Etat aller Teams in der höchsten nationalen Liga erlaubt den Hessen nur das Engagement von drei Neuzugängen aus Übersee: Der kanadische Quarterback Theodore Michael Landers holte zuletzt in England mit den Bullets aus Bristol den nationalen College-Titel. Der amerikanische Running Back Randy Jones ersetzt den auffälligen Quarderman Sloan, sein Landsmann De’Marco Artis heuert als Linebacker an.

Mit welchen Zielen geht Universe in die Saison? Der German-Bowl-Finalist von 2018 sicherte nach dem großen, durch die Gründung der European League of Football bedingten Umbruch 2021 erst mit der letzten Partie und einer weiteren positiven Entscheidung am grünen Tisch den Klassenerhalt. Diesmal soll das früher gelingen. Zudem kündigt Gräff „besseren Football“ an.

In welchem Modus wird gespielt? Es gibt eine Nord- und eine Südstaffel. Beide werden noch mal geteilt. Die Teams spielen innerhalb ihrer Kleingruppe je zweimal gegeneinander, gegen die anderen Klubs aus der Staffel einmal. Die ersten Vier pro Staffel ziehen in die Play-offs ein, die Letzten müssen in die Relegation.

Was erwartet die Fans bei den Heimspielen im Stadion am Bornheimer Hang? Aus Spargründen wird in dieser Saison nur die Haupttribüne besetzt. Vor dem Kick-off sol es eine Power Party light geben mit Verpflegungsständen, Merchandising, aber auch Bühnenprogramm.

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