Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Deutsches Duo: Margareta Kozuch (li.) und Laura Ludwig. dpa
+
Deutsches Duo: Margareta Kozuch (li.) und Laura Ludwig. dpa

beach

Die Bubble von Cancun

Beachvolleyball-Tross probt bei drei Turniern in Mexiko für Olympia

Weißer Karibikstrand, türkisblaues Meer, das Rauschen der Wellen – und mittendrin die abgeschottete Beachvolleyball-Bubble von Cancun. Den traumhaften Ausblick können Laura Ludwig und Margareta Kozuch zwar vom Hotelbalkon aus genießen, doch in der Blase heißt es Maske, Abstand halten, testen und vor allem die nötigte Wettkampfpraxis für Olympia sammeln. „Turnierdruck ist natürlich noch einmal etwas anderes als Training, deshalb sind wir einfach froh, dass wir die Möglichkeit haben, zu spielen“, sagt Ludwig. Gleich drei Turniere hintereinander sollen in Mexiko stattfinden (16. April bis 2. Mai), die Olympiasiegerin nimmt an den ersten beiden teil. Für Ludwig/Kozuch ist es in diesem Jahr erst der zweite Wettbewerb, doch gleichzeitig einer der letzten vor Tokio.

Doch die Pandemie überschattet auch im sonnigen Mexiko die Vorbereitung. Das Duo will sich darüber „relativ wenig Gedanken“ zu machen, „denn wir können es nicht beeinflussen. Wir müssen momentan mit dem Virus leben.“ Und das bedeutet in Cancun alle vier Tage ein Corona-Test, Kraftraumtraining mit Maske und viel Zeit auf dem Zimmer. „Natürlich ist das anstrengend, weil es viel Energie zieht“, erzählt Kozuch: „Doch da müssen wir einen Weg finden, bestmöglich damit umzugehen.“ Auf die Maßnahmen werde geachtet, so Ludwig. Schließlich soll es dieses Mal besser laufen als noch im März. In Doha hatte es das Virus in die Turnierblase geschafft, mehrere Corona-Fälle waren im Nachhinein bekannt geworden. In Mexiko treffen nun 126 Teams aus 37 Ländern aufeinander. Mit „gemischten Gefühlen“ hatten deshalb auch Karla Borger/Julia Sude den Flug angetreten.

Cancun ist für viele eine der letzten Möglichkeiten, die so wichtigen Punkte im Kampf um ein Olympiaticket zu ergattern. Ludwig/Kozuch haben als zweitbestes deutsches Team im Ranking hinter Borger/Sude dieses zwar so gut wie sicher. Aber Freude sei erst angesagt, „wenn es schwarz auf weiß steht“, mahnt Ludwig.

Im Vorfeld machen sich die beiden aber wie viele andere Athlet:innen auch Gedanken über eine mögliche Impfung der Olympiateilnehmer. Man gehe achtsam mit dem Körper um, „bei einem neuen Impfstoff kann es auch sein, dass der Körper darauf reagiert“, sagt Kozuch: „Es sind viele Sachen ungewiss.“ Deshalb sei es wichtig, „wenn es um unseren Körper geht, dass jeder seine Entscheidung treffen kann, um letztendlich zu 100 Prozent seiner physischen und mentalen Leistung kommen zu können.“ sid

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare