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EM-Tunier

„Das Schwierigste in meiner Karriere“

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Emil Forsberg spielt für Schweden ein starkes Turnier, weshalb das Aus nach der Niederlage gegen die Ukraine doppelt bitter ist.

Am Ende war nur noch Leere. Emil Forsberg, herausragender Fußballer der insgesamt 34 eingesetzten Profis am späten Dienstagabend, saß da auf dem Rasen in Glasgow, völlig fertig, abgerämpft, niedergeschlagen. Der schwedische Spielmacher war trotz einer persönlich starken Leistung mit seiner Mannschaft im EM-Achtelfinale am Außenseiter Ukraine gescheitert. Die große Chance verpuffte erst in allerallerletzter Minute der Verlängerung, 1:2 hieß es aus Sicht der Skandinavier - sehr bitter. Und Forsberg, der Mann von Bundesligist RB Leipzig, der selbst für den zwischenzeitlichen Ausgleich in einem abwechslungsreichen, aber keineswegs hochklassigen Spiel gesorgt hatte, konnte es nicht fassen. „Dieses Tor in der letzten Minute ist mit das Schwierigste, was ich in meiner Karriere durchgemacht habe“, sagte der Offensivspieler: „Alle Schweden empfinden es als harten Schlag vor die Brust. Wir hatten so viel Spaß und wollten diese Reise fortsetzen.“

Übler Tritt von Danielson

Dass Forsberg selbst vier Turniertore erzielte und auch gegen die Ukraine mit einem abgefälschten Linksschuss aus der Ferne traf, war da nur ein schwacher Trost für den 29-Jährigen. Eigentlich war es gar keiner. „Das ist im Moment scheißegal“, sagte er: „Ich hätte lieber kein Tor geschossen und wir wären weitergekommen.“

Grundsätzlich waren die Schweden auf schottischem Geläuf im Hampden Park die bessere Fußballmannschaft - geholfen hat ihnen das nichts. Die Ukraine ging in Führung, kämpfte danach tapfer und hatte das nötige Spielglück. Anders formuliert: Die Schweden hatten auch etwas Pech. Unter anderem Forsberg setzte einen tollen Schlenzer an die Querlatte, viele gute Aktionen scheiterten erst im letzten Moment an einem ukrainischen Abwehrbein. Ausschlaggebend aber auch, wie Schwedens Marcus Danielson nach 99 Minuten, also weit in der Nachspielzeit, zutrat und dafür zurecht die Rote Karte sah.

Forsberg und seine Kollegen stemmten sich in Unterzahl zwar vehement gegen die aufkommenden Ukrainer, der Ballkünstler selbst wurde zum Balljäger, der Techniker zum Arbeiter - doch zum einen ließ die Kraft nach, zum anderen kam Artem Dowbyk und köpfte ein. Noch während der ukrainische Held sich das Trikot auszog und jubelnd abdrehte, sank Emil Forsberg zu Boden. Von einen auf den anderen Moment war da nur noch Leere. mit dpa

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