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Zusammenhalt ist für die Lilien wichtig. dpa
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Zusammenhalt ist für die Lilien wichtig. dpa

Zweite Liga

Offene Torwartfrage bei Darmstadt 98

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Dezimiertes Darmstadt 98 will finalen Schritt zum Klassenerhalt in der zweiten Liga machen, aber vor dem Heimspiel gegen Greuther Fürth ist unklar, wer zwischen den Pfosten steht.

Der SV Darmstadt 98 hat ein Problem mit seinen Ballfängern, nämlich: Die Ballfänger gehen dem Fußball-Zweitligisten langsam aus. Marcel Schuhen, der beste der in Darmstadt angestellten Torhüter, plagt sich seit vergangenem Freitag und dem 2:1-Sieg beim HSV mit einer schmerzenden Wadenmuskulutar herum. Er konnte seitdem nicht mehr trainieren. Und auch wenn Lilien-Trainer Markus Anfang einen Einsatz des Keepers am Freitagabend (18.30 Uhr) im eigenen Stadion gegen das Spitzenteam Greuther Fürth „noch nicht aufgegeben“ habe, so ist er doch unwahrscheinlich.

Das Blöde: Auch die Nummer zwei, Florian Stritzel, war lange Zeit mit einem Mittelhandbruch außen vor und kehrte erst kürzlich wieder auf den Übungsplatz zurück. „Er ist jetzt wieder im Training. Ich hoffe, dass die Hand keine Reaktion zeigt“, sagt Anfang. Und sollte sie doch, wird eben Carl Klaus, bisher erst einmal in Liga zwei und zwölfmal in Liga drei zum Einsatz gekommen, unter die Latte rücken müssen. Nicht optimal, versteht sich von selbst.

Darmstadt 98: Präsident Rüdiger Fritsch rüffelt Uefa-Pläne

Zumal die Darmstädter gerade ohnehin gefühlt mehr Spieler auf der Physiobank denn auf dem Trainingsplatz vereinen: So fällt Abwehrmann Patric Pfeiffer (Syndesmosebandverletzung) bis zum Saisonende aus. Dazu stehen die Einsätze von Kapitän Fabian Holland (Gesäßmuskel) sowie der Mittelfeldspieler Victor Palsson (Achillessehnenprobleme), Nicolai Rapp (Wadenprobleme) und Tim Skarke (Adduktorenbereich) auf der Kippe.

Schlechte Vorzeichen also für das Spiel gegen Fürth. Dabei haben die Südhessen gute Erinnerungen ans Hinspiel, das sie 4:0 gewannen. „Sie haben viel individuelle Qualität im vorderen Bereich, können nachlegen und haben sich extrem weiterentwickelt“, sagt Anfang über den Tabellendritten und fordert seine Mannschaft auf, im Kampf um den Klassenverbleib dennoch nachzulegen: „Wir sind nach wie vor nicht gerettet. 35 Punkte werden nicht reichen.“

Rüdiger Fritsch, Lilien-Präsident und Mitglied des Präsidiums bei der Deutschen Fußball-Liga hat sich derweil zu einem sportpolitischen Thema positioniert. Er hält die Uefa-Pläne bezüglich der Königsklasse für Nonsens. „Die geplante Champions-League-Reform geht völlig in die falsche Richtung. Mit ihr würde eine noch ungleichmäßigere Gelder-Verteilung zu Gunsten der Großen erfolgen und sich eine Elite noch erheblicher von der Basis absetzen, was zu einer weiteren Herabstufung der nationalen Wettbewerbe führen würde“, so Fritsch. Man müsse über Gehaltsobergrenzen ernsthaft nachdenken. Zuvor hatte sich bereits der FC St. Pauli in einem Offenen Brief mit ähnlicher Stoßrichtung an den DFB gewandt.

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