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Erwartet eine verbesserte eigene Mannschaft_ Darmstadts Trainer Markus Anfang.
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Darmstadt 98

Von Tor zu Tor

  • Jakob Böllhoff
    vonJakob Böllhoff
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Härtetest der Lilien beim FC St. Pauli mit gar nicht mal so schlechten Aussichten.

Das Millerntor zu St. Pauli ist kein schlechter Ort für den SV Darmstadt 98. Die Südhessen sind immer gerne nach Hamburg gefahren, auf den Kiez, und ziemlich oft sind sie danach mit einem knappen Auswärtssieg wieder heimgefahren. Drei der vergangenen vier Partien bei den kultigen Paulianern hat der SV98 mit 1:0 für sich entschieden, so auch im Januar 2018, als die Lilien eine quälende Serie von 13 sieglosen Spielen beendeten.

So schlecht wie damals geht es den Darmstädtern nicht, wenn sie sich an diesem Samstag, 13 Uhr, ans Millerntor begeben. Mit dem 1:0 gegen Osnabrück hat sich das Team von Trainer Markus Anfang Luft verschafft im unteren Tabellendrittel von Liga zwei, das Polster auf den Relegationsrang beträgt sieben Punkte. Zufrieden ist man dennoch nicht mit der Situation. „Wir haben gegen Osnabrück einen Schritt getan, den wir machen mussten“, sagte Anfang. „Es war kein schönes Spiel, die Mannschaft war sehr selbstkritisch. Jetzt müssen wir nachlegen.“

Anfang weiß, wie schwierig das wird. Die Kiezkicker, vor Kurzem noch tief im Abstiegssumpf, sind gut drauf und haben fünf ihrer vergangenen sechs Spiele gewonnen. So sind sie nun punktgleich mit Darmstadt. „Sie sind eine gute Mannschaft, haben sich im Winter noch einmal richtig verstärkt und sind gerade im vorderen Bereich sehr gut aufgestellt“, erklärt Anfang, der schon nach der Transferperiode im Sommer ein wenig neidisch auf die Hanseaten blickte, die unter anderem den erfahrenen Stürmer Guido Burgstaller an Land zogen. Der Österreicher, anfangs länger verletzt, hat zuletzt sechsmal in Folge getroffen.

Verpflichtungen dieses Kalibers sind aktuell nicht drin bei den Lilien, die wirtschaftlich unter der Corona-Krise leiden und ein Stadion bauen. Stattdessen wechselt nun noch der Südkoreaner Seung-ho Paik, kein unwichtiger Rollenspieler für Anfang, zurück in die Heimat, um sich besser für den Olympiakader präsentieren zu können. Anfang sieht’s pragmatisch. „Es bringt nichts und wäre auch fatal, den Spieler zu zwingen, hier zu bleiben.“ Zudem habe man genug Spieler, welche im zentralen Mittelfeld Zuhause sind. Und: „Für unseren Verein hat der Wechsel auch einen wirtschaftlichen Aspekt, der uns guttut.“

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