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Tobias Kempe ,
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Tobias Kempe ,

Darmstadt 98 empfängt den KSC

Unangenehmer Blick in den Rückspiegel

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Darmstadt 98 hat (noch) fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone – der Erfolgsdruck wächst.

Beim hessischen Fußballzweitligisten SV Darmstadt 98 betonen sie seit einigen Wochen, dass die Rückrunde doch bitte, bitte punktemäßig besser werden solle als die durchwachsene, fast schon schlechte Hinserie. Darauf weist Trainer Markus Anfang stets hin, quasi vor jedem der bisherigen fünf Partien im zweiten Saisonteil. So auch diesmal, als da heute (18.30 Uhr) das Heimspiel gegen den Karlsruher SC ansteht: „Wir wollen eine bessere Rückrunde als Hinserie spielen. Das ist nach wie vor möglich.“ Und nach wie vor nötig!

Die Darmstädter haben in der Tat rein statistisch bisher eine etwas bessere Rück- denn Hinrunde gespielt, sechs Zähler holten sie gegen die identischen Gegner im Vorjahr, jetzt sind es sieben – ein maximal minimaler Fortschritt, der, und das ist die große Sorge beim SVD, in eine brenzlige Gemengelage führen könnte.

Klar: Fünf Punkte Vorsprung auf Relegationsrang 16 und gar sieben auf einen direkten Abstiegsplatz sind (noch) ein kleines Polster nach hinten, zumal die Darmstädter fußballerisch gewiss mehr Qualität aufweisen als die schlechter platzierte Konkurrenz, Aber: Man weiß ja nie. Und was haben sie nicht schon an Rückschlägen in dieser Saison kassiert, die Darmstädter, denen Pech und eigenes Unvermögen eng folgen. Da würde nicht unbedingt das Zutrauen in die eigene Stärke wachsen, je näher die Gefahr rücken sollte. Trainer Anfang fordert daher baldige Eindämmung der Bedrohung: „Wir brauchen Punkte. Wir dürfen aber nicht hektisch oder nervös werden. Wir wissen um unsere Situation, doch das darf uns nicht hemmen.“ Leichter gesagt als getan.

Der heutige Gegner aus Karlsruher reist trotz der vergangenen 0:1-Pleite gegen Nürnberg mit Selbstvertrauen an. Der KSC ist mittlerweile Fünfter und damit erster Verfolger des etwas enteilten Führungsquartetts aus Hamburg, Fürth, Kiel und Bochum. Die vergangenen vier Auswärtsspiele entschieden die Badener für sich. „Das wird ein brutales Spiel“, prognostiziert der Darmstädter Spieler Tobias Kempe, der – und da schließt sich der Kreis – das Hinspiel fast im Alleingang zugunsten der Lilien entschied. Zwei Tore und zwei Vorlagen steuerte Kempe beim furiosen 4:3-Sieg bei. Allemal ein Hoffnungsschimmer für den SVD. Einerseits. Andererseits wäre bei einem ausbleibenden Erfolg punktemäßig plötzlich die Rückrunde wieder schlechter als die Hinserie. Und das wollen und sollten die Darmstädter mit Blick aufs Tableau ja unbedingt vermeiden.

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