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SV Darmstadt 98

Schnee im Getriebe

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Darmstadt 98 verliert zum dritten Mal in Folge, weil ruhende Bälle schlecht verteidigt werden. Langsam nähern sich die Lilien den Abstiegsplätzen.

Das Jahr 2021 läuft für den SV Darmstadt 98 bisher alles andere als optimal. Drei Ligaspiele, drei Niederlagen, summa summarum nähern sich die südhessischen Fußballer damit den Abstiegsrängen des Zweitligatableaus an. Immerhin: Noch sind es nach der gestrigen 0:3 (0:0)-Pleite beim 1. FC Heidenheim vier Zähler Vorsprung für den Tabellen-14. Noch!

Denn klar ist, dass die Darmstädter derzeit von ihrer Topform ein ganzes Stück weit entfernt sind. Zwar spielten sie auf der Heidenheimer Ostalb, dem höchstgelegenen Stadion des deutschen Profifußballs, in der ersten Hälfte noch recht passabel auf, aber eben nicht gut genug, um wirklich Zählbares mit auf die Heimreise nehmen zu können. Vor allem waren sie nach dem Seitenwechsel in den entscheidenden Momenten deutlich zu unaufmerksam.

Zweimal flankten die Heidenheimer, die seit 15 Monaten in der eigenen Arena ungeschlagen sind, ruhenden Bälle in den Darmstädter Strafraum hinein, zweimal waren die Gästeverteidiger zu weit weg von ihren Gegenspielern. Erst köpfte FCH-Angreifer Christian Kühlwetter zum 1:0 (49.) ein, zehn Minuten später vollendete Abwehrriese Patrick Maika (59.) zum 2:0. Beide Male waren die Heidenheimer Torschützen ziemlich frei von Gegnerdruck – ungewöhnlich, zählen Standardsituationen hinten wie vorne doch eigentlich zu den Darmstädter Stärken.

Bayern-Besieger Kiel verliert

Auf schmierigem Untergrund und bei teils starkem Schneetreiben kamen die Gäste ohne ihren verletzten Torjäger Serdar Dursun (Muskelfaserriss) nur zu einer klaren Möglichkeit. Den Kopfball von Abwehrchef Immanuel Höhn nach einer halben Stunde klärte Kühlwetter gerade noch auf der Torlinie. Ansonsten enttäuschten die Lilien in Hälfte zwei hinten mit ungenügendem Zweikampfverhalten und vorne mit fehlender Spielidee. Insgesamt war das viel zu bieder. Der Heidenheimer Denis Thomalla machte mit dem 3:0 alles klar (84.).

Derweil unterlag der sensationelle Champions-League-Sieger-Besieger Holstein Kiel, übrigens nächster Gegner der Lilien am Sonntag, daheim gegen den Karlsruher SC mit 2:3 (0:2). Irgendwie typisch.

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