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Samuele Campo (links) im Duell mit Dominik Kohr.
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Samuele Campo (links) im Duell mit Dominik Kohr.

Zweite Bundesliga

Honigsaugende Lilien

  • Jakob Böllhoff
    vonJakob Böllhoff
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Steht Neuzugang Samuele Campo schon gegen den 1. FC Nürnberg in der Startelf?

Samuele Campo, der neue Spielmacher von Darmstadt 98, ist kein Unbekannter in der Rhein-Main-Region. Fans der Lilien, die ihre Rivalitäten pflegen, könnten ihn in guter Erinnerung haben. Campo hatte ja gewichtigen Anteil daran, dass der große hessische Nachbar, Eintracht Frankfurt, vor fast einem Jahr aus der Europa League rausflog. Für den FC Basel erzielte der Schweizer damals im Achtelfinale ein wunderbares Freistoßtor, einen weiteren Treffer bereitete er vor, und die Baseler siegten 3:0 und vernichteten schon im Hinspiel die europäischen Träume der Eintracht. So etwas gefällt den Darmstädtern natürlich.

Grundsätzlich hat Campo, 25 Jahre alt, in diesem Spiel alles gezeigt, was man sich bei den Lilien von ihm erhofft. Spielwitz, Kreativität, Torgefahr. Rund um den FC Basel ist durchaus ein Seufzen zu vernehmen, dass der begabte Techniker, 1,77 Meter groß, auszieht aus dem Joggeli-Stadion, um sich am Böllenfalltor zu verdingen. Aber zuletzt stand er beim Schweizer Rekordmeister nicht mehr im Kader. Seine vorerst letzten Minuten im Baseler Trikot absolvierte er im vergangenen November. Nach Darmstadt ist er zunächst bis zum Saisonende ausgeliehen, und am Donnerstag trainierte er erstmals mit der Mannschaft; pandemiebedingte Einreisebestimmungen und das DFL-Hygienekonzept erlaubten es zu keinem früheren Zeitpunkt.

Es ist ein wichtiges Spiel

Angesichts dieser Umstände und der fehlenden Spielpraxis dürfte Campo, mehrfacher Schweizer Junioren-Nationalspieler, beim Team von Trainer Markus Anfang noch keine Option für die Startelf sein fürs wichtige Zweitligaheimspiel am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg (13 Uhr), der zwei Plätze und zwei Punkte hinter dem Zwölftplatzierten SVD rangiert und seit sechs Spielen nicht gewonnen hat, fünf Niederlagen. Riecht nach Abstiegskampf.

Die Darmstädter immerhin können auf ordentliche Leistungen in den zurückliegenden Spielen zurückgreifen. Auch aus dem bitteren Pokal-Aus im Elfmeterschießen unter der Woche bei Holstein Kiel wollen sie Honig saugen. „Wir werden daraus Stärke ziehen“, sagte Anfang: „Wenn wir diese Leistung auch in der Meisterschaft bringen, werden wir unsere Punkte holen.“

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