Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wirbelwind: Darmstadts Marvin Mehlem.
+
Wirbelwind: Darmstadts Marvin Mehlem.

Lilien punkten in Braunschweig

Flüchtiges Wow

  • Jakob Böllhoff
    VonJakob Böllhoff
    schließen

Darmstadt 98 verpasst nächsten Dreier nur knapp.

Von der Latte prallte der Ball zurück aufs Spielfeld, und für ein paar Momente war das Darmstädter Happy End zum Greifen nahe. Denn dort, im Strafraum, hielt sich Erich Berko auf, der Flügelstürmer, und beförderte die Kugel per Kopf doch noch über die Torlinie. Etwas skeptisch blickte Berko sich um danach, ganz so, als traue er dem Augenblick nicht, welcher dem SV Darmstadt den wahrscheinlichen 2:1-Siegtreffer zu bescheren schien in der 86. Spielminute im Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig. Doch weil erst einmal kein erhobener Arm des Schiedsrichters dagegen sprach, keine Fahne des Assistenten, drehte Berko jubelnd ab. Sein erstes Tor für Darmstadt 98, und dann gleich so ein wichtiges. Wow.

Die Ernüchterung kam eine halbe Minute später. Berko stand eben doch im Abseits, ziemlich deutlich sogar. Der Videoassistent kassierte den Treffer, Berkos kurzer Glücksmoment zerbrach. Später sagte er: „Ich habe extra nach dem Schuss zum Linienrichter geguckt, weil ich schon geahnt habe, dass es Abseits sein könnte. Trotzdem ist es natürlich bitter.“ Aber, fügte der Angreifer brav hinzu, der erst kurzfristig für den angeschlagenen Mathias Honsak in die Startelf gerückt war: „Es bleibt ein Punktgewinn heute.“ Der dritte in Folge für die Lilien.

Hauptsache nicht verloren, schienen sich die Südhessen zu sagen. „Es war ganz wichtig, Braunschweig auf Abstand zu halten“, sagte Torwart Marcel Schuhen nach dem Duell mit dem Tabellen-15. Sechs Punkte beträgt dieser Abstand.

Die Lilien denken die Tabelle ja von unten her, seit sie vor ein paar Wochen den Abstiegskampf ausgerufen haben. Parallel dazu hatte Trainer Markus Anfang die Grundformation etwas entschärft und einen zweiten Sechser installiert, zur Risikoverkleinerung. Sieben von seither neun möglichen Zählern sprechen für die Maßnahme. Auch in Braunschweig lief zunächst alles nach Plan, als Victor Palsson auf Vorarbeit des guten Berko die Führung erzielte (13.). Danach verwandelte Nick Proschwitz einen Elfmeter für die Hausherren (17.), mit einem zweiten scheiterte er am starken Schuhen (25.). Und so war es ein Tag, an dem sich Glück und Pech tatsächlich mal ein bisschen die Waage hielten.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare