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Gedränge im Darmstädter Strafraum. Foto: dpa
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Gedränge im Darmstädter Strafraum. Foto: dpa

SV Darmstadt 989

Ein verflixtes Jahr

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Zweitligist SV Darmstadt 98 ist in 2021 nach der 0:2-Niederlage gegen Holstein Kiel noch immer ohne Punkt und kommt den Abstiegsrängen gefährlich nahe.

Irgendwann im Laufe der zweiten Spielhälfte hielt es die Bosse nicht mehr auf ihren Sitzen. Natürlich, es war eiskalt gestern Mittag im Stadion am Darmstädter Böllenfalltor, da schadete ein wenig Bewegung auf der mehr oder weniger verwaisten Tribüne ohnehin nicht. Doch drängte sich der Eindruck auf, dass das nicht der einzige Grunde für jenes nervöse Herumtigern von Rüdiger Fritsch, dem Präsidenten des SV 98, und Tom Eilers, dem Chef der Lizenzspielerabteilung beim hessischen Fußballzweitligisten, gewesen sein könnte. Viel eher dürfte es ihnen so gar nicht behagt haben, was ihre Mannschaft gegen Holstein Kiel da auf dem Rasen fabrizierte, lange Zeit nämlich herzlich wenig.

Mit logischem Resultat: Die Darmstädter verloren verdient mit 0:2 (0:1) gegen den Aufstiegsaspiranten aus dem Norden. Wer dachte, auf das seltsame Jahr 2020 würde ein besseres 2021 folgen, der sollte lieber nicht beim SVD nachfragen. Dessen schauderliche Jahresbilanz: vier Spiele, vier Niederlagen, 2:9 Tore. Der vor der Weihnachtspause mit ordentlichen Leistungen herausgespielte Vorsprung auf die Abstiegszone ist mittlerweile auf drei Punkte geschrumpft.

Schon vergangene Woche unterlagen die Lilien verdient 0:3 in Heidenheim, auch gestern gab es keinen Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Niederlage. Außer einer ordentlichen Anfangsviertelstunde inklusive der Kopfballchance von Lars Lukas Mai (13.) sowie der Drangphase beim Stande von 0:2 in der Schlussviertelstunde, gelang den Gastgebern wenig.

Besser die Gäste: Von Minute zu Minute spielten sich die kühlen Norddeutschen heiß. Jonas Meffert (18., 37.) und Janni Serra (33.) vergaben erste Möglichkeiten, ehe Fabian Reese die 1:0-Pausenführung herausschoss. Eine, die auch locker hätte deutlicher ausfallen können. Erneut Reese (42.) und Serra (44.) trafen nur Pfosten und Außennetz.

Lilien-Chefetage bedient

Der Darmstädter Trainer Markus Anfang grübelte vor dem Gang in die Kabine sekundenlang über das nach, was er nun sagen und tun könnte. Doch was es auch immer gewesen sein mag, es verfing nicht. Bereits in der 55. Minute kamen die Gäste zu ihrem zweiten Tor. Abwehrmann Immanuel Höhn bugsierte einen Eckball unglücklich mit der Brust über die eigene Linie. Bereits der fünfte Gegentreffer nach einem ruhenden Ball in diesem Jahr, noch so eine 2021er-Schwäche. Da half auch nicht, dass mit der Einwechslung des zuletzt verletzten Serdar Dursun zumindest etwas mehr Schwung ins Spiel kam.

Tom Eilers und Rüdiger Fritsch jedenfalls verließen mit dem Schlusspfiff schnurstracks die Tribüne – sichtbar bedient.

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