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Rückschlag im Abstiegskampf: Abwehrspieler Patric Pfeiffer (rechts) und die Lilien.
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Rückschlag im Abstiegskampf: Abwehrspieler Patric Pfeiffer (rechts) und die Lilien.

Zweite Liga

Die Murmeltiere von Darmstadt 98

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Wieder verliert der SV Darmstadt ein Spiel, in dem er besser ist: „Tut wahnsinnig weh“.

Es hätte so gut laufen können für den SV Darmstadt 98, das vierte Spiel am Stück ohne Niederlage, der dritte Sieg gar in dieser Zeitspannen, auch das letzte Fitzelchen an Abstiegsorgen entledigt. Dann nämlich, wenn Tim Skarke mit seinem schwächeren linken Fuß genauer aufs rechte Eck gezielt und nicht exakt den Düsseldorfer Torhüter Florian Kastenmeier angeschossen hätte. In dieser Szene, 61 Minuten waren gespielt im Zweitligastadion am Böllenfalltor, verpasste der Flügelspieler alleine vor dem Tor die Führung für seine Truppe. Ärgerlich, vor allem deshalb, weil quasi im Gegenzug die eigentlich schwächere Fortuna durch einen platzierten Fernschuss von Dawid Kownacki den 2:1 (1:1)-Siegtreffer erzielte.

„Es hat absolut nicht die bessere Mannschaft gewonnen. Wir lassen zwei Chancen zu und verlieren dieses Spiel. Es tut wahnsinnig weh, weil wir uns eigentlich mit drei Punkten hätten belohnen müssen. Deswegen ist das extrem bitter“, sagte Abwehrspieler Immanuel Höhn, der vor dem Kownacki-Schuss das Attackieren unterließ. Der Darmstädter Trainer Markus Anfang bilanzierte recht trocken: „Die Niederlage entspricht nicht dem Spielverlauf.“ Wie so oft in dieser vermaledeiten Lilien-Saison, die sich auch cineastisch zusammenfassen lässt: Und täglich grüßt das Murmeltier.

Das Polster schwindet

Das 1:0 für die Gäste gelang Luka Krajnc (20.) in Folge einer Ecke, noch vor der Pause glich Lilien-Torjäger Serdar Dursun mit einem selbst herausgeholten Strafstoß (37.) aus. Neben Skarkes Riesenchance verpasste auch noch dessen Teamkollege Fabian Schnellhardt mit einem Lattenkracher einen möglichen Lilien-Treffer (64.).

Entsprechend haben die Südhessen nun nur noch sechs Punkte Polster auf den Relegationsrang 16. Sowohl der VfL Osnabrück als auch Eintracht Braunschweig (jeweils 26 Zähler) haben zudem noch ein Nachholspiel und könnten damit weiter (32) aufholen. Darmstadt ist zudem am Freitag beim Hamburger SV gefordert. mit dpa

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