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Mal wieder im Mittelpunkt: Serdar Dursun, Darmstadts Doppelpacker in Paderborn.
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Mal wieder im Mittelpunkt: Serdar Dursun, Darmstadts Doppelpacker in Paderborn.

Darmstadt siegt in Paderborn

Die Explosion

  • Jakob Böllhoff
    vonJakob Böllhoff
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Darmstadt 98 schafft in einem spektakulären Spiel einen wichtigen 3:2-Sieg beim SC Paderborn.

Diesmal nicht, schienen sie sich zu sagen: Diesmal ist es unser Spiel, komme, was da wolle. Und so begannen die Darmstädter einen hinreißenden Sturmlauf, nachdem sie beim SC Paderborn mit 1:2 in Rückstand geraten waren, 55. Spielminute. Innerhalb von neun Minuten, zwischen der 66. und 75. Minute, erzielten sie vier Tore – und weil immerhin zwei davon nicht bei kniffligen Videoassist-Entscheidungen wieder kassiert wurden, stand am Ende dieser 3:2-Erfolg für die Mannschaft von Trainer Markus Anfang. Der erste Auswärtssieg seit Mitte Dezember, als die Lilien 4:0 bei Greuther Fürth gewonnen hatten.

Zwei Elfer-Geschenke

Nicht zuletzt dank der tollen und leidenschaftlichen letzten 30 Minuten war es ein verdienter Dreier für die Südhessen, ein wichtiger war es sowieso. Das sah und hörte man nach dem Schlusspfiff, als sich die Gäste mit Gebrüll in die Arme fielen. So also geht Abstiegskampf.

Für Darmstadt gelang in dem spektakulären Zweitligaspiel dem starken Serdar Dursun (19. Foulelfmeter, 75.) ein Doppelpack, auch Marvin Mehlem (68.) traf, womit die Lilien die dritte Niederlage in Serie verhinderten. Dennis Srbeny (24./Foulelfmeter) und Chris Führich (55.) waren für lange Zeit spielbestimmende Paderborner erfolgreich. Mit dem Sieg verbesserten sich die Darmstädter auf Platz 13.

Erst mal „alles wegverteidigen“, hieß vor dem Spiel die von Trainer Anfang ausgegebene Devise für sein Team, das in letzter Zeit reihenweise unglückliche Rückschläge hinnehmen musste und viel zu viele Gegentore. „Der Schwerpunkt liegt ein bisschen mehr auf der Arbeit gegen den Ball“, sagte Anfang vor Spielbeginn. So konzentrierte sich der SV98 – personell so schwer gebeutelt, dass unter der Woche für manche Übung auch Physiotherapeuten und Co-Trainer auf dem Trainingsplatz aushalfen – auf eine kompakte Abwehr.

Nachdem Dursun mit einem herrlichen Fallrückzieher noch am Innenpfosten gescheitert war (14.) und sich die Teams gegenseitig mit zwei vollkommen unnötigen Tacklings Elfmeter geschenkt hatten, ließ das 2:1 das Spiel regelrecht explodieren. Die Lilien gaben jede Zurückhaltung auf, griffen hoch und aggressiv an, so kennt man sie. Die perplexen Paderborner wussten nicht, wie ihnen geschieht, und hatten am Ende sogar Glück, dass die wildgewordenen Darmstädter weitere Großchancen ausließen. Es spielte keine Rolle. Diesmal nicht.

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