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Markus Anfang.
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Markus Anfang.

SV Darmstadt

Den Riesen lieber schlafen lassen

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Der SV Darmstadt 98 gastiert heute in Düsseldorf. Für Trainer Markus Anfang ist das eine Rückkehr zu den Wurzeln.

Vor nunmehr 25 Jahren machte sich ein Kölner auf, in Düsseldorf den Durchbruch zu packen. Als 21-jähriger Grünschnabel, gerade aus Leverkusen zur Fortuna gewechselt, bekam er auch gleich die harte Realität des Profigeschäfts vermittelt. Alexander Ristic, damals Trainer des Erstligaaufsteigers und noch dazu ein harter Hund, bedeutete ihm, es jetzt aber mal ganz rasch bleiben zu lassen mit einem Studium. Ist ja vielleicht ganz nett, so fürs Leben, aber eben nicht vereinbar mit der Kickerei.

Markus Anfang hörte – und sollte es nicht bereuen. Unter Ristic absolvierte er seine ersten Bundesligaspiele, er blieb zwei Jahre bei der Fortuna. Später, 2006, kam er im Spätherbst seiner Karriere noch einmal zurück für zwei Spielzeiten, um dem damals drittklassigen Klub ein wenig zu helfen. „Mit der Fortuna verbinde ich große Emotionen, gerade weil meine Bundesligakarriere dort gestartet ist“, sagte er in dieser Woche: „Aber jetzt bin ich Trainer bei Darmstadt 98 und werde alles dafür tun, das Spiel zu gewinnen.“

Heute Abend (18.30 Uhr) tritt der südhessische Zweitligist in Düsseldorf an, der Elfte ist dann beim Zwölften zu Gast. Dabei scheinen die Vorzeichen für die Darmstädter günstig. Während der SV 98 am vergangenen Spieltag beim 4:0 gegen Braunschweig überzeugte, kassierten die Rheinländer eine herbe 0:5-Abfuhr in Bochum. Anfang jedoch warnt: „Düsseldorf ist extrem heimstark. Von der Niederlage gegen Bochum darf man sich nicht blenden lassen. Wir wissen, was auf uns zukommt.“ Die Fortuna sei ganz grundsätzlich ohnehin ein „schlafender Riese“, der immer mal wieder kurz davor sei aufzuwachen. Wecken wollen die Darmstädter den dösenden Hünen freilich lieber nicht.

Für Markus Anfang sind Spiele im Rheinland stets etwas Besonderes. Köln ist seine Heimat, hier wurde er geboren, hierhin pendelt er regelmäßig zu seiner Familie, hier war er Spieler und Trainer beim FC. Dazu kommen die Jahre bei der Fortuna, sowie auch jene als Spieler und Jugendtrainer von Bayer Leverkusen. „Im Rheinland habe ich also nahezu alles miterlebt“, sagte der 46-Jährige, der heute weiterhin auf den an der Hand operierten Mittelfeldmannes Victor Palsson verzichten muss. Fraglich ist zudem der Einsatz von Defensivspieler Nicolai Rapp (Wadenprobleme).

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