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Frust zum Schluss: Darmstadts Trainer Markus Anfang.

Zweite Fußball-Bundesliga

Das alte Lilien-Leid

  • Jakob Böllhoff
    vonJakob Böllhoff
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Darmstadt 98 dominiert in Düsseldorf, geht zweimal in Führung – und verliert mit 2:3.

Am liebsten hätten die Darmstädter bei Fortuna Düsseldorf ja da weitergemacht, wo sie beim befreienden 4:0 gegen Eintracht Braunschweig aufgehört hatten. Das hatte der Trainer, Markus Anfang, im Vorfeld so formuliert. Wobei: Am allerliebsten hätten sie wohl da weitergemacht, wo sie gegen Braunschweig angefangen hatten; nach sieben Minuten stand es in der Partie vor einer Woche ja bereits 2:0 für die Lilien.

Diesmal verlegten die Südhessen ihrer Schnellstart in die zweite Halbzeit. Serdar Dursun gelang sechs Minuten nach der Pause das Tor zur 1:0-Führung für die Gäste, auf Vorlage von Rechtsverteidiger Patrick Herrmann; ein entschlossener Abschluss aus kurzer Distanz, am kurzen Pfosten.

Zu drei Punkten reichte das allerdings nicht. Ja, nicht einmal zu einem Punkt. Zwar gingen die Lilien nach dem schnellen Düsselorfer Ausgleich durch Rouwen Hennings (56.) erneut in Führung (Tobias Kempe, 67., Foulelfmeter). Doch mit ganz schwachem Abwehrverhalten torpedierten sie ihre über weite Strecken ansehnliche Leistung, und Kenan Karaman (77.) und Dawid Kownacki (88.) sorgten mit ihren Treffern für den 3:2 (0:0)-Erfolg der Fortuna, den Trainer Uwe Rösler mit einem lauten Schrei der Erleichterung feierte.

Das alles wäre wirklich nicht nötig gewesen aus Darmstädter Sicht. Schon in der Anfangsphase des Spiels hatten sie zwei erstklassige Chancen ausgelassen, einmal in Person von Tobias Kempe, der nach fantastischem Pass von Fabian Schnellhardt frei vorm Tor am Düsseldorfer Keeper Florian Kastenmeier scheiterte (9.). Ein paar Sekunden später traf Seungho Paik nur den Außenpfosten – die nächste Verschwendung einer erneut starken Schnellhardt-Vorarbeit.

Düsseldorfs Keeper trickst

Darmstadt hatte die Partie eigentlich fest im Griff, mit dem typischen, intensiven Anfang-Fußball. Damit kamen die Düsseldorfer, vom Sog des Abstiegs auch in Liga zwei nach unten gedrückt in der Tabelle, nicht klar. So wenig, kamen sie damit klar, dass Torwart Kastenmeier offensichtlich nach 19 Minuten eine Verletzung fingierte, wodurch Coach Rösler die Unterbrechung für eine taktische Besprechung mit dem gesamten Team nutzen konnte. Das funktionierte, denn hernach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, mehr oder weniger, mit leichten Vorteilen für die Gäste. Vorteile, die sich gegen Ende des Spiels wieder verstärkten – und zum Schluss in einen riesengroßen Lilien-Frust über eine reichlich unnötige Niederlage mündeten.

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