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Die Partie wurde in der ersten Halbzeit von einem Stimmungsboykott der 21.474 Zuschauer begleitet.

Union Berlin - SV Darmstadt 98

Darmstadt verliert in Berlin

Der SV Darmstadt 98 muss sich bei Union Berlin mit 1:3 geschlagen geben.

Für den SV Darmstadt 98 war die Auswärtshürde beim 1. FC Union Berlin zu hoch. Der hessische Fußball-Zweitligist verlor am Samstag gegen den Tabellendritten mit 1:3 (0:2) und bleibt mit 17 Punkten auf Rang zwölf in der unteren Tabellenhälfte hängen. „Wir haben bei einer Spitzenmannschaft verloren, aber selbst nicht so agiert, wie wir es wollten“, resümierte Darmstadts Trainer Dirk Schuster.

Der überraschend für Sebastian Polter von Beginn an aufgebotene Sebastian Andersson erzielte die ersten beiden Treffer (28./42. Minute) für die Berliner, Darmstadts Kapitän Aytac Sulu (65.) unterlief zudem ein Eigentor. Lilien-Torjäger Serdar Dursun (73.) gelang der Ehrentreffer für die Gäste, die ihre dritte Niederlage in Serie kassierten. „Wir haben 20, 25 Minuten gut gearbeitet und wenig zugelassen. Dann haben wir uns Fehler geleistet“, monierte Schuster. „Es ist ein verdienter Sieg für Union. Wir haben nach vorne zu wenig investiert.“

Begleitet wurde die Partie in der ersten Halbzeit von einem Stimmungsboykott der 21.474 Zuschauer im Stadion An der Alten Försterei. Bis zum Pausenpfiff schwieg das Publikum, lediglich drei Protest-Plakate waren ausgerollt - auch von den Gästefans aus Darmstadt. Sie sprachen sich gegen Montagsspiele aus und nahmen die Vereine in die Pflicht, gegen Anstoßzeiten unter der Woche vorzugehen.

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