Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Frust pur: die Darmstädter Profis sind sichtlich bedient.
+
Frust pur: die Darmstädter Profis sind sichtlich bedient.

Zwei Gegentore in der Schlussphase

Darmstadt 98 im tiefen Fall

Darmstadt 98 verspielt die späte Führung beim VfL Bochum und verpflichtet den anglo-schwedischen Innenverteidiger Thomas Isherwood.

Danilo Soares war einfach zu klein. Der Brasilianer vom VfL Bochum hatte sich auf die Torlinie gestellt in dieser 80. Minute, denn es galt, einen Freistoß des Darmstädters Tobias Kempe zu verteidigen. Aber gegen Perfektion lässt sich nicht viel ausrichten. Der Ball kam also angeflogen, überquerte die Freistoßmauer und bewegte sich exakt an jener Stelle ins Tor, die kein Bochumer beschützen konnte, nicht der springende 1,70-Meter-Mann Soares mit dem Kopf, nicht der VfL-Torwart Manuel Riemann mit der Hand. Einen besseren Freistoß kann man sich nicht ausmalen.

Neuzugang für die Abwehr

Manchmal aber definiert eine perfekte Aktion lediglich die Fallhöhe. Nach dem Spiel in Bochum sahen die Darmstädter aus, als hätte es Kempes Traumtor zur 1:0-Führung zehn Minuten vor dem Spielende nie gegeben. Nur zwei Minuten danach nämlich war es Kempe selbst gewesen, der zum Bochumer Ausgleich gemeinsam mit dem Ball ins eigene Tor stürzte (82.), und wiederum nur eine Spielminute später erzielte Milos Pantovic den Siegtreffer für die Westdeutschen, die nach dem 2:1-Erfolg im Aufstiegsrennen ein kräftiges Wörtchen mitreden dürften.

Beim SV Darmstadt herrschte Fassungslosigkeit. „Es tut extrem weh“, sagte Kempe: „Wir haben gegen einen richtig guten Gegner ein richtig gutes Spiel gemacht. Wenn du in der 80. Minute in Führung gehst, dann darfst du das Spiel nicht mehr verlieren.“ Verteidiger Immanuel Höhn sprach von einem „extrem bitteren“ und einem „extrem unnötigen“ Erlebnis. Trainer Markus Anfang konstatierte: „Wir hätten etwas holen müssen. Aber nun müssen wir uns an die eigene Nase fassen, weil wir nicht in an der Lage waren, es hintenheraus zu verteidigen.“

Um es in Zukunft vorne- und hintenheraus besser zu verteidigen, haben die Lilien, die sich tabellarisch weiter in einigermaßen umkomplizierten Gefilden bewegen, am Sonntag einen Transfer getätigt. Aus Schweden von Östersunds FK wechselte der anglo-schwedische Innenverteidiger Thomas Isherwood, einst in der A-Jugend des FC Bayern, nach Darmstadt. Er unterschrieb einen Vertrag mit Laufzeit bis 2024.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare