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Sein Tor reichte nicht: Tim Skarke.
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Sein Tor reichte nicht: Tim Skarke.

SV Darmstadt 98

Butter vom Brot geklaut

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Mal wieder tief in der Nachspielzeit lässt der SV Darmstadt 98 drei Punkte liegen.

Markus Anfang ahnte, was da kommen würde. Wild gestikulierte er am Seitenrand, wie der Trainer des Fußballzweitligisten SV Darmstadt 98 es ja ohnehin gerne tut. In diesem Fall aber, am Samstag im Gastspiel seiner Truppe bei Jahn Regensburg, machte er das alles ein wenig intensiver. Schluss, Schluss, pfeif‘ doch endlich ab, bedeutete er dem Schiedsrichter. Die letzten Sekunden der opulenten Nachspielzeit, angezeigt waren fünf Minuten, tickten herunter. Noch zehn Sekunden, fünf, drei, zwei, eins, vorüber. Mitnichten. Ticktack, ticktack, ticktack, Flanke der Regensburger, Kopfball, 1:1-Ausgleich in der siebten Minute der Nachspielzeit – und wütende Darmstädter.

„Es ist total ärgerlich. Es wurden fünf Minuten angezeigt. Nach unserem Abschlag sollten es noch 30 Sekunden sein. Dann wurde noch über eine Minute gespielt. Das ist mächtig bitter“, haderte Coach Anfang, während Rechtsverteidiger Patrick Herrmann ergänzte: „Es tut weh, nur einen Punkt mitzunehmen.“ Worte, die die Lilien in dieser Runde schon häufig formulierten. Mehrfach ließen sie sich in Schlussphasen die eigentlich verdienten Punkte klauen, sie könnten mit ein wenig Fortune locker fünf, sechs, sieben Zähler mehr auf ihrem Konto haben.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass dem späten Nackenschlag durch den Regensburger Kaan Caliskaner ungenügende Abwehrleistungen der Lilien-Profis vorausgingen. Erst verhinderte Herrmann die Flanke nicht, dann tauchten die Innenverteidiger Immanuel Höhn und Lars Lukas Mai recht dilettantisch unter dem hohen Ball durch.

Skarke-Tor reicht nicht

Zudem verpassten es die Darmstädter, die von Tim Skarke herausgeschossene Führung (30.), im zweiten Abschnitt bei aussichtsreichen Gelegenheiten auszubauen. So blieb am Ende der Frust über das späte 1:1, gepaart mit der grundsätzlichen Haltung, dass doch ein ordentlicher Auftakt in die zweite Saisonhälfte gelungen sei. „Wir wollten in der Rückrunde besser sein als in der Hinserie. Zum gleichen Zeitpunkt hatten wir in der Hinrunde einen Punkt, jetzt haben wir vier“, so Trainer Anfang. Ein Trost? Allenfalls ein kleiner.

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