SV Darmstadt 98

Am Bölle rollen bald die Bagger

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Die Gegentribüne im Stadion des SV Darmstadt 98 soll bis Ende 2019 fertig sein.

So kultig sie auch sein mag, zeitgemäß ist die Gegengerade im Stadion am Böllenfalltor schon lange Zeit nicht mehr. Und sie wird es in dieser Form auch bald nicht mehr geben. Wie der SV Darmstadt 98 am Donnerstag mitteilte, hat der Fußball-Zweitligist einen Generalunternehmer für den Abriss und Neubau der nicht überdachten Tribüne gefunden. Demnach sind sich die Lilien mit der Firma Hellmich aus Dinslaken, die bereits Stadionprojekte auf Schalke, in Duisburg oder auch in Warschau umsetzte, einig geworden.

Bald rollen am Bölle also die Bagger, nach dem letzten Heimspiel der Hinrunde am 8. Dezember könnte es theoretisch soweit sein. Wahrscheinlicher ist aber, dass erst im neuen Jahr mit den Arbeiten begonnen wird. Die Entscheidung obliegt nun dem Generalunternehmer, der freilich einen Termin für die Fertigstellung der Tribüne von den Lilien gesetzt bekommen hat. Bis zum Sommer 2019, also vor der neuen Saison, soll der Stehbereich im unteren Rang fertig sein, bis Ende des kommenden Jahres soll die komplette Tribüne stehen. Als Kosten werden 18,5 Millionen Euro veranschlagt. Dies sind rund vier Millionen mehr als ursprünglich geplant. Darüber hatten die Lilien aber bereits informiert und für die Gegengerade und den noch bevorstehenden Umbau der Haupttribüne ein Nachfinanzierungsvolumen von zwölf Millionen kalkuliert.

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