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Schlecht gelaunt in Rostock: Torsten Lieberknecht.
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Schlecht gelaunt in Rostock: Torsten Lieberknecht.

Lilien bleiben ohne Punkte im Norden

Darmstadt 98: Zu wenig Körperkontakt an der Ostsee

  • Jakob Böllhoff
    VonJakob Böllhoff
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Bei der 1:2 Niederlage bei Hansa Rostock reißt eine Darmstädter Erfolgsserie / Traditionsklubs berappeln sich

Eine „geile Leistung“ wolle man zeigen, und: „den Job durchziehen“. Das hatte Torsten Lieberknecht, der Trainer des Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98, für das Auswärtsspiel beim FC Hansa Rostock in Aussicht gestellt. Tatsächlich klappte dann weder das eine noch das. 1:2 (0:1) hieß es am Sonntagnachmittag beim Aufsteiger von der Ostsee, und Lieberknecht musste ernüchtert konstatieren: „Wir hatten heuten keinen Spieler dabei, der eine normale Form aufweisen konnte. Wir haben nicht das gezeigt, was wir in den letzten Woche gezeigt haben.“

Für die Lilien riss damit auch eine kleine Serie. Nach schwierigem Saisonstart, auch einem Corona-Ausbruch im Team geschuldet, hatten die Südhessen vor der Länderspielpause sieben von neun möglichen Punkten gesammelt.

Den unschönen Verlauf des Sonntags hatten die Darmstädter sich größtenteils selbst zuzuschreiben. Beide Rostocker Tore fielen durch Kopfbälle nach Standardsituationen: Erst durch John Verhoek (19. Spielminute), der nach eine Freistoßflanke von Nik Omladic erfolgreich war. Später dann, der eingewechselte Tobias Kempe hatte zwischenzeitlich per Foulelfmeter ausgeglichen (66.), in Person von Lukas Fröde, nach einer Ecke, die erneut der Experte Omladic serviert hatte. Lieberknechts treffende Analyse: „Wir haben es vermissen lassen, den Körperkontakt zum Gegner aufzunehmen.“

Die spielerische Überlegenheit der Lilien kam nur selten zum Tragen, weil sie vom Rostocker Willen erstickt wurde. „Wenn es von außen so aussieht, dass sie es mehr wollten als wir, dann ist das schlecht“, sagte Kapitän Fabian Holland: „Das darf uns nicht passieren.“ Einig waren sich die Darmstädter Protagonisten in einem: „Wir werden wieder aufstehen“, sagte Lieberknecht. „Das wirft uns nicht um“, befand Holland, und Schuhen versicherte, dass „Niederlagen dazugehören und wir trotzdem weitermachen.“

„Wird wild, habe ich gehört“

Der kommende Sonntag beschert den Lilien direkt das nächste Duell mit einem Aufsteiger aus dem Osten. Zu Gast am Böllenfalltor ist dann Dynamo Dresden mit dem ehemaligen 98er Yannick Stark. Dynamo war bestens in die Saison gekommen, kassierte aber nun die zweite Niederlage in Serie beim 1:2 beim 1. FC Heidenheim.

Die großen Namen der zweiten Liga berappeln sich derweil ein wenig. Schalke 04 (1:0 in Paderborn), Werder Bremen (3:0 in Ingolstadt) und der Hamburger SV (2:1 gegen Sandhausen) pirschen sich an die Aufstiegsplätze heran. Auch Fortuna Düsseldorf und Hannover 96 gewannen, arbeiteten sich aus dem Keller und schauen wieder nach oben. Tabellenführer bleibt nach dem 2:2 gegen den 1. FC Nürnberg aber weiter das Überraschungsteam von Jahn Regensburg (13 Punkte).

Als nächstes, hoch im Norden, steht eines der brisantesten Aufeinandertreffen im deutschen Fußball an: Werder Bremen gegen den Hamburger SV (Samstag, 20.30 Uhr). „Ich denke, darauf kann man sich freuen. Ich habe gehört, das wird sehr wild“, sagte Werder-Neuzugang Mitchell Weiser, Torschütze in Ingolstadt. mit sid

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