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Es wird eng: der Darmstädter Fabian Holland (links) gegen Benjamin Goller aus Karlsruhe.
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Es wird eng: der Darmstädter Fabian Holland (links) gegen Benjamin Goller aus Karlsruhe.

Willkommen im Abstiegskampf der zweiten Liga

Darmstadt 98: Stolpern verboten

  • Jakob Böllhoff
    vonJakob Böllhoff
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Der Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 verschärft vor dem Duell beim Hamburger SV sein Testkonzept

Auch bei Darmstadt 98 hat man wahrgenommen, wie schnell es gehen kann mit Corona, mit Quarantänen, Spielausfällen, den ganzen Dominoeffekten mit ungewissem Ausgang. Selbst ist der Fußball-Zweitligist, was das Sportliche angeht, bislang einigermaßen glimpflich durch die Pandemie gekommen. Einmal, im November 2020 musste Teamkapitän Fabian Holland nach einem positiven Corona-Test in Isolation. Aber das Joch einer Mannschaftsquarantäne mit all ihren Folgen, wie nun bei den Ligakonkurrenten aus Karlsruhe und Sandhausen zu beobachten, hat die Lilien bis jetzt nicht erreicht. Und das soll auch tunlichst so bleiben.

„Wir versuchen alle Hygienemaßnahmen einzuhalten. Das Konzept wurde verschärft, um so viel wie möglich auszuschließen“, sagte Trainer Markus Anfang vor der Partie am Freitag (18.30 Uhr) beim Hamburger SV. Testen, testen, testen, lautet die einleuchtende Corona-Strategie am Böllenfalltor: „Wir testen nun vor jedem Training. Die Jungs machen den Test, warten im Auto auf das Ergebnis und erst wenn alle negativ sind, wird trainiert“, erläuterte Anfang.

HSV schwer unter Druck

Die Lilien wissen: Es könnte eng werden für sie im Abstiegskampf, müssten sie tatsächlich einmal zwei Wochen lang in Mannschaftsquarantäne, um anschließend ohne vernünftige Vorbereitung in ein geballtes Restprogramm zu stürzen, das es auch in seiner normalen Form schon in sich hat. Sechs der letzten sieben Darmstädter Gegner sind hohe Hürden: Hamburg, Fürth, Bochum, Hannover, Heidenheim, Kiel. Hinzu kommt ein kniffliges Spiel beim abgeschlagenen Tabellenletzten aus Würzburg. Der Sechs-Punkte-Vorsprung auf Platz 16 ist da nur scheinbar beruhigend.

Die Darmstädter können es sich jedenfalls nicht mehr allzu oft erlauben, überlegen geführte Spiele zu verlieren aufgrund mangelnder Chancenverwertung vorne und nachlässigem Abwehrverhalten hinten. Häufig passiert in dieser Saison, erst vergangenen Woche wieder, beim unnötigen 1:2 gegen Fortuna Düsseldorf.

Gegen den HSV freuen die Lilien sich darauf, mal wieder ein bisschen in die Außenseiterrolle schlüpfen zu können und wieder „vermehrt ins Umschaltspiel zu kommen“, wie Trainer Anfang es sagte. Die Hamburger stehen ja mal wieder schwer unter Druck im engen Aufstiegskampf, verspielten zuletzt in Hannover gar einen 3:0-Vorsprung. Zudem sind sie unmittelbar betroffen vom sich anbahnenden Terminchaos in Liga zwei, weil sie als nächstes eigentlich gegen Sandhausen (bereits abgesagt) und Karlsruhe (auf der Kippe) ran müssten. Dominos, die für den HSV zur Stolperfalle werden könnten.

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