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Zweite Bundesliga

Darmstadt 98: Nicht gallig genug in Aue

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Darmstadt steckt nach 0:3-Niederlage im Erzgebirge in unterer Tabellenregion fest

Irgendwann in der Nachspielzeit verstummte selbst Markus Anfang, was zum einen daran gelegen haben mag, dass sich der Fußballtrainer des SV Darmstadt in den 90 Minuten zuvor fast unaufhörlich die Stimme kratzig geschrieen hatte, zum anderen aber auch daran, dass seine Truppe bei Erzgebirge Aue der zweiten Zweitliganiederlage nacheinander entgegen schlingerte. 0:3 (0:1) hieß es am Ende aus Sicht der Südhessen, die mit neun Punkten nun 13. sind. Unteres Tabellendrittel also, einigermaßen ernüchternd.

Ohne den von den Länderspielen ausgelaugten Isländer Victor Palsson und den eigentlichen Kapitän Fabian Holland, der in dieser Woche nach seiner Corona-Erkrankung wieder mitmachen soll, begann das Spiel denkbar schlecht für die Gäste. Aue-Torjäger Pascal Testroet, einst bei Kickers Offenbach, köpfte nach sieben Minuten zum 1:0 ein. Die Darmstädter hatten bis zur Pause zwar einzelne Gelegenheiten, Marvin Mehlem (15.) und Mathias Honsak (25.) vergaben die besten, insgesamt wirkten sie aber nicht gallig genug.

Jetzt stellte sich die Situation mitnichten so dar, dass Aue die Gäste vorführte, nach dem Seitentausch hatten die Darmstädter mehr Ballbesitz und die leichte Mehrzahl an Offensivaktionen, zielstrebiger und effektiver waren aber die Erzgebirgler. Nachdem Lilien-Abwehrmann Lars Lukas Mai einen Schuss im eigenen Strafraum mit der Hand geblockt hatte, verwandelte Testroet den Strafstoß zum 2:0 (52.). Die Gäste gaben sich zwar nicht auf, die Durchschlagskraft fehlte aber weiterhin. Mitunter kann das auf der einen oder anderen Position auch an fehlender Qualität festgemacht werden. Aues Dimitrij Nazarov machte mit dem 3:0 in der Nachspielzeit alles klar.

Blum ärgert den HSV

Genug Qualität vereint Zweitligakonkurrent Hamburger SV dagegen allemal, trotzdem verloren die Hanseaten mit 1:3 (0:1) im eigenen Stadion gegen den VfL Bochum. Bei den Gästen überzeugte vor allem der spritzige Ex-Frankfurter Danny Blum. Der zweite Aufstiegsfavorit, Hannover 96, verlor zudem gegen Aufsteiger Würzburger Kickers und dessen neuen Trainer Bernhard Trares mit 1:2 (1:0).

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