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Cristiano Ronaldo: Ein ablehnbares Angebot

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Von: Jana Ballweber

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Nicht vermittelbar? Cristiano Ronaldo.
Nicht vermittelbar? Cristiano Ronaldo. © dpa

Der Portugiese wird derzeit von seinem Berater offenkundig wie Sauerbier bei europäischen Topklubs angeboten. Ein Einwurf.

Christiano Ronaldo hat ein Notizbuch, sagt er. Dort notiere er Medienberichte über ihn. Nur fünf von hundert Nachrichten haben in den vergangenen Monaten der Wahrheit entsprochen, schrieb er jüngst auf Instagram.

Das lädt zu Spekulationen ein, welche der vielen Schlagzeilen wohl zu den glücklichen fünf Prozent Wahrheit gehören könnten. Dass der alternde Fußballstar bei der Polizei antanzen musste, weil er einem Fan frustriert das Handy zertrümmert hat? Dass er mit Manchester United derartig bescheiden in die Saison gestartet ist, dass bei einem fußballerisch Begabten wie Ronaldo Zweifel an der Motivation aufkommen müssen? Oder dass sein Berater ihn derzeit wie sauer Bier in ganz Europa anbietet, um doch noch einen Champions-League-Teilnehmer zu finden, der sich erbarmt, die Mann gewordene Allüre in der Königsklasse auflaufen zu lassen?

Die Schlagzeilen über Ronaldo und den BVB gehören offenbar zu den 95 Lügen, die der Portugiese über sich gelesen haben will, wie Dortmund-Boss Watzke verkündet hat. Seltsam eigentlich. Ein Klub, der gerade so das Geld für einen Anthony Modeste zusammenkratzen konnte, der mit zwei Siegen in die Bundesliga-Saison gestartet ist und schon angefangen hat, sich ein Mannschaftsgefüge zurechtzuzupfen, will das gar nicht alles obsolet machen, indem er einen Spieler holt, um den sich immer alles drehen muss? Seltsam.

Ronaldos Zukunft ist also weiter offen. Das heißt aber auch, dass sich die Sportvorstände aller Champions-League-Teilnehmer noch mit einem Angebot rechnen müssen, das sie durchaus ablehnen können. Wie geht’s eigentlich Markus Krösche so?

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