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Bodenlose Skyliners

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Von: Timur Tinç

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Vier Skyliners-Spieler versuchen, einen Würzburger zu stoppen.
Vier Skyliners-Spieler versuchen, einen Würzburger zu stoppen. © IMAGO/HMB-Media

Die Frankfurt Skyliners verlieren 72:88 in Würzburg, die achte Pleite im neunten Spiel. Nichts macht auch nur ansatzweise Hoffnung auf Besserung für den Tabellenletzten der Basketball-Bundesliga (BBL)

Die Frankfurt Skyliners stümpern und torkeln weiter durch die Basketball-Bundesliga (BBL). Am Freitagabend setzte es die achte Niederlage im neunten Spiel. 72:88 hieß es nach einer Start-Ziel-Niederlage. „Es ist inakzeptabel. In jedem Spiel liegen wir mit 20 Punkten hinten. Danach kann man sagen wir haben gekämpft. Es ist aber schwierig“, sagte Center Matt Haarms am Mikrofon bei Magentasport.

Wie diese Mannschaft in dieser Formation mit nur zwei großen Spielern im Kader auf absehbare Zeit ein Spiel gewinnen will, ist ein Rätsel. Rein gar nichts macht Hoffnung auf Besserung. Selbst wenn Flügelspieler Lorenz Brenneke irgendwann nach seinen Adduktorenproblemen zurückkehren sollte, dem Kader fehlen Qualitätsspieler auf den Guard-Positionen. „Es gibt ein paar Kandidaten in engerer Auswahl, aber noch nichts konkretes“, sagte Marco Völler, Manager Sport. Ob bis zur nächsten Partie am Sonntag (15 Uhr) in der heimischen Ballsporthalle gegen Ludwigsburg etwas passiert? Offen

Der einzige Spieler, der auf seiner Position den Unterschied machen konnte, war Center Martinas Geben. Den auslaufenden Zweimonatsvertrag mit dem Litauer haben die Skyliners aus nachvollziehbaren Gründen nicht verlängert. Er wollte eine Ausstiegsoption zu jeder Zeit haben, um zu einem europäisch spielenden Klub gehen zu können.

Im vereinseigenen Podcast sagte Geschäftsführer Yannick Binas, dass man Spieler suche mit denen „wir einen dauerhaften Qualitätsschub kriegen.“ Das Budget sei von Anfang an auf Kante genäht worden, der Spieler-Etat aber trotz Wildcardkosten auf dem gleichen Niveau wie vor einem Jahr. „Der Kader war so gestaltet, dass nicht viel passieren darf.“ Pläne, die man mit Spielern habe, dürften nicht scheitern, so Binas. Das ist es aber durch die vielen Verletzungen. Außerdem haben einige Spieler die Erwartungen nicht erfüllt. Auch der nachverpflichtete Marcus Lewis ist in drei Spielen den Nachweis schuldig geblieben, das Team auf ein besseres Niveau heben zu können. Gegen Würzburg erzielte der US-Amerikaner drei Pünktchen. Viel zu wenig, wie von allen Skyliners. tim

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