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„Big Four“ komplett

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Von: Katja Sturm

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Auch Isabell Werth wird dabei sein.
Auch Isabell Werth wird in Frankfurt dabei sein. © Rolf Vennenbernd

Nach der Corona-Pause: Reitturnier kehrt am 15. Dezember zurück in die Frankfurter Gudd Stubb.

Es gibt in Deutschland nur noch drei Reitturniere, auf denen die Dressur auf Fünf-Sterne-Niveau rangiert. Neben denen unter freiem Himmel in Stuttgart und München stellt jenes zur Adventszeit in der Frankfurter Festhalle das einzige davon unterm Dach dar. In den ersten beiden Jahren der Pandemie war die weihnachtliche Großveranstaltung ausgefallen. Die Finals der Nachwuchsserien Burg-Pokal, Louisdor- und Piaff-Förderpreis wurden in einer Light-Version auf dem Schafhof in Kronberg ausgetragen. Auf genau diesem Gestüt seiner Stiefmutter Ann Kathrin Linsenhoff verkündete Turnierleiter Matthias Rath am Dienstag, dass das Event vom 15. bis 18. Dezember in aller Pracht in die Gudd Stubb zurückkehren wird. Die „Big Four“, wie Sportdezernent Mike Josef das Quartett aus Radrennen, Ironman, Marathon und Reitturnier in Frankfurt laut Linsenhoff kürzlich genannt hat, sind damit 2022 wieder komplett.

Der Vorverkauf läuft mit bislang 29 000 verkauften Karten laut Rath „besser denn je“. Wobei jene dazuzählen, die für 2020 und 2021 erworben, aber nicht zurückgegeben wurden. Im Viereck starten die deutschen Olympiasiegerinnen Isabell Werth und Dorothee Schneider sowie Team-Weltmeisterin Nanna Rasmussen aus Dänemark. Im Springen sei die vorläufige nationale Liste lang und prominent besetzt, sagt Rath. Ausländische Teilnehmer für die acht internationalen Prüfungen im Parcours, darunter vier, die für die Weltrangliste zählen, konnte der 38-Jährige noch nicht nennen.

Erstmals seitdem der Betriebswirt die Gesamtverantwortung für das Ereignis übernahm, wird das Mitglied des veranstaltenden Turnierstall Schwarz-Gelb im Grand Prix auch selbst in den Sattel steigen. „Gut, dass ich Dressurreiter bin“, sagt Rath. Da könne er abends mit seinem Team alles vorbereiten, sich morgens auf seine eigene Performance konzentrieren und dann wieder seine Aufgaben in der Organisation übernehmen.

Das Preisgeld liegt weiter bei 375 000 Euro, der Gesamtetat ist wegen der Inflation von 1,9 auf 2,2 Millionen Euro gestiegen.

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