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Treffsicher: Der Mainzer Torschütze Jonathan Burkardt.
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Treffsicher: Der Mainzer Torschütze Jonathan Burkardt.

Rheinhessen auf der Überholspur

Auf müden Sohlen zum Sieg

  • Jan Christian Müller
    VonJan Christian Müller
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Jonathan Burkardt wird schon wieder zum Matchwinner für den FSV Mainz 05.

Es kommt selten vor, dass Bo Svensson vollauf zufrieden mit seiner Mannschaft ist. Am frühen Samstagabend nach dem 2:1 (1:1)-Sieg bei Arminia Bielefeld machte der Trainer des FSV Mainz 05 eine Ausnahme. Der Däne lobte eine„sehr gute Leistung“ und fügte gleich noch an: „Drei Siege in Folge tun uns gut nach drei Niederlagen in Folge.“

Sieg in der Liga gegen Augsburg, Sieg im Pokal nach Verlängerung gegen Bielefeld, nun Sieg gegen denselben Gegner um Bundesligapunkte. Die Mini-Krise ist überwunden vor der Partie am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach. „Neun Punkte in drei Spielen dieser Woche - da kann man hochzufrieden sein“, freute sich Sportchef Martin Schmidt.

Dass es auf der Alm zum zweiten Mainzer Auswärtserfolg der noch recht jungen Saison reichte, hatte wieder einmal viel mit Jonathan Burkardt zu tun. Der Stürmer - schon in Hoffenheim, gegen Augsburg und gegen Bielefeld Matchwinner - besorgte den Siegtreffer praktisch im Alleingang: Balleroberung gegen den überraschten Amos Pieper nahe der Mittellinie, Vollsprint, präziser Abschluss mit seinem starken rechten Fuß.

Nach diesem 2:1 nach 69 Minuten ließen die Nullfünfer nicht mehr viel zu. Darüber freute sich Svensson auch deshalb besonders, weil er auf seine beiden besten und schnellsten Abwehrspieler verzichten musste: Jeremiah St. Juste und Moussa Niakhaté. Sie wurden von Alexander Hack und David Nemeth zur vollsten Zufriedenheit des Chefcoaches vertreten.

Und im Spiel nach vorne gab es ebenfalls Passagen, die Svensson freudig erregten. Dafür war Burkardt zuständig, auch der Österreicher Karim Onisiwo war wieder viel in hohem Tempo unterwegs. Und dann war da noch Jae-Sung Lee. Der Südkoreaner erzielte nicht nur den Führungstreffer, den er selber mit eingeleitet hatte (25.). Nach der Rückkehr in die Startelf vor einer Woche und dem ersten Bundesligator des im Sommer von Holstein Kiel verpflichteten Offensivspielers war diesem das Sonderlob des Trainers gewiss. „Jae-Song hat drei tolle Spiele gespielt. Es war eine sehr, sehr gute Leistung von ihm. Dazu ist er auch gegen den Ball sehr fleißig und haut sich in jedes Ding rein.“

Das tat auch Burkardt, der dennoch „nicht ganz zufrieden mit meiner Leistung“ war. Denn: „Ich war müde heute. Aber ich habe dennoch ein Tor gemacht. Das ist der Unterschied zu früher.“ Der Angreifer kann nach seinem achten Pflichtspieltor, fünf davon in der Bundesliga, am Freitag auf eine Nominierung durch Bundestrainer Hansi Flick für die bevorstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein und Armenien hoffen. „Ich bin im Fokus momentan“, sagt Burkardt - und wirkt dabei keineswegs wie jemand, der deshalb die Bodenhaftung verlieren würde. Sein Blick nach vorn: „Es wäre vermessen, nach Europa zu gucken. Wir schauen eher nach unten und versuchen uns abzusetzen. Ich glaube, das ist ein gutes Rezept für die Vorrunde.“

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