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Gut durchgesetzt: Sebastian Heymann beim entscheidenden Sieg für die Olympiaqualifikation gegen Algerien.
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Gut durchgesetzt: Sebastian Heymann beim entscheidenden Sieg für die Olympiaqualifikation gegen Algerien.

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Auf die Handballer ist Verlass

  • Jörg Hanau
    VonJörg Hanau
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Dass die Nationalmannschaft sich für die Olympischen Spiele qualifiziert haben, ist eine Erlösung für den deutschen Sport, der der Weltspitze ordentlich hinterherhinkt.

Die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio – so sie denn in diesem Sommer im zweiten Anlauf ob der anhaltenden Corona-Pandemie überhaupt stattfinden – ist also geschafft. Die unlängst bei der Weltmeisterschaft in Ägypten arg gerupften deutschen Handballer rehabilitierten sich am Wochenende in Berlin, sie setzten gar ein Ausrufezeichen. Mit ihnen wird zu rechnen sein, wenn es vom 24. Juli bis zum 8. August um die Medaillen geht. Die bereits vor fünf Jahren von DHB-Vize Bob Hanning ausgerufene Mission Gold kann also beginnen – was auch immer am Ende wirklich dabei herauskommen mag.

Selbst die Fußballerinnen glänzen diesmal einzig durch Abwesenheit

Zur individuellen Freude der Handballer gesellt sich aber auch ein unüberhörbares Aufatmen aus dem Frankfurter Stadtwald. Dort ist bekanntlich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zu Hause - und der ist im Vorfeld der Sommerspiele in Japan nicht gerade verwöhnt worden: Volleyball, Wasserball, Base- und Softball oder Rugby - bei den meisten olympischen Teamevents bleibt der darbende deutsche Spitzensport außen vor. Selbst die 2016 in Rio de Janeiro golddekorierten Fußballerinnen glänzen diesmal einzig durch Abwesenheit.

Der Abstand zur Spitze des Weltsports, er wird immer größer.

Lediglich die Fußballer, die beiden Hockeyteams und eben die Handballer sind - Stand jetzt - beim größten Sportereignis der Welt dabei. Eine ebenso ernüchternde wie traurige Bilanz, die Anfang Juli nur die Basketballer in in ihrem Quali-Turnier im kroatischen Split noch etwas aufhübschen könnten, und die eine Menge aussagt über die Rolle des deutschen Sports: Der Abstand zur Spitze des Weltsports, er wird immer größer.

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