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United Volleys

Angespannte Lage

Frankfurter Volleyballer gehen in Friedrichshafen unter.

Die Landung nach dem Pokal-Höhenflug war hart. Mit 0:3 (19:25, 20:25, 21:25) gingen die United Volleys am achten Bundesligaspieltag beim VfB Friedrichshafen unter. Chancenlos in jener Halle, in der sie zwei Tage zuvor denselben Gegner in einem hochklassigen Pokalhalbfinale mit 3:2 niedergerungen hatten. Und manch einer aus dem Team des Rekordmeisters aus Friedrichshafen mag sich immer noch gefragt haben, wie dieses überraschende Pokalaus zustande kommen konnte.

Die Antwort war nicht nur, dass die Frankfurter im Pokal über sich herausgewachsen waren. Mit Jakob Günthör und Tim Grozer fielen nun am Samstag die beiden besten Akteure des voran gegangenen Coups mehr oder weniger aus. Grozer konnte vom zweiten Satz an wegen Schulterbeschwerden nicht mehr mitwirken. „Ich denke, in der Schulter ist ein Nerv eingeklemmt. Tim wird nun in Frankfurt untersucht. Ich hoffe, es wird kein großes Problem“, sagte Frankfurt-Trainer Juan Manuel Serramalera. Auf seinen zweiten Pokalhelden Günthör musste der Coach ganz verzichten. Im familiären Umfeld des Mittelblockers hatte es einen positiven Corona-Fall gegeben. Und so wurde der 2,12-Meter-Hüne vorsorglich in Quarantäne geschickt. Mit Neuzugang Facundo Imhoff gab es zwar eine Alternative, der argentinische Mittelblocker, erst vergangene Woche zum Team gestoßen, hatte aber verständlicherweise noch etwas Abstimmungsprobleme.

Für Grozer rückte der erst 17-jährige Linus Hüger aufs Feld. Und das Talent, das sonst mit Zweitspielrecht für das Volleyballinternat Frankfurt aufläuft, machte seine Sache einwandfrei. „Toll, wie ein Junge, der erst vor vier Monaten siebzehn geworden ist, mit so viel Energie, so couragiert und diszipliniert auf dem Feld steht. Jeder im Team hat ihm diesen Auftritt gegönnt“, lobte der Coach. Ohnehin war Serramalera „glücklich“, wie sich sein personell reduziertes Team „bei einem der besten deutschen Mannschaften verkauft hat“.

Allerdings: Die Situation in der Bundesliga bleibt für die Frankfurter angespannt. Einzig die kaum konkurrenzfähigen Nachwuchsteams des TSV Unterhaching (10.) und VCO Berlin (11.) liegen in der kleinen Elferliga noch hinter den Hessen (9.). Mit erst drei Siegen liegen die United Volleys derzeit nicht einmal auf einem der acht Playoff-Plätze.

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