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Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht über eine Straße.

Kassel

Zwei Hunde in brennendem Haus gestorben

Ein Haus in Nordhessen steht in Brand, ein Mieter kann sich unverletzt ins Freie retten - doch zwei Hunde bleiben im Gebäude zurück und sterben in den Flammen. Der Schaden: etwa 300 000 Euro.

Beim Brand eines Hauses im nordhessischen Waldeck-Höringhausen sind am späten Heiligabend zwei Hunde gestorben. Der einzige Mieter, der sich zu dem Zeitpunkt in dem Gebäude aufgehalten hatte, konnte sich aus seiner Dachgeschosswohnung nach draußen retten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 53-Jährige blieb unverletzt. Die Mieter der anderen beiden Wohnungen, die im ersten Stock liegen, waren demnach während des Brandes nicht in dem Haus. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden und waren erst am frühen Morgen beendet. Der Schaden wird auf rund 300 000 Euro geschätzt.

Nach ersten Ermittlungen brach der Brand in einer der beiden Wohnungen im ersten Stock aus. Dort wurden auch die beiden toten Hunde entdeckt. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist weiterhin unklar. Ob die Wohnungen noch bewohnbar sind, konnte ein Polizeisprecher am Mittwoch nicht sagen. In dem Gebäude ist im Erdgeschoss eine Gaststätte, die aber an Heiligabend nicht geöffnet war. Die Kriminalpolizei Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen.

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