Mika

Zaubereien auf der Ronneburg

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Am Wochenende verblüfft ein Magier wieder die Besucher der mittelalterlichen Feste im Main-Kinzig-Kreis.

Gaukler und Hofnarren gehörten zum festen Personentableau mittelalterlicher Burgen und Schlösser. Darum überrascht es nicht, dass auch die im 13. Jahrhundert errichtete Ronneburg im Main-Kinzig-Kreis nicht darauf verzichtet – bis heute nicht. Denn der private Verein, der die Ronneburg öffentlich zugänglich macht, lädt regelmäßig einen Zauberkünstler ein.

Als „Mika“ bringt der Germersheimer Sprech- und Tischzauberer Ulrich Meyer die Besucher zum Staunen. Locker, frech und mit pfiffigem Witz erweckt er die Welt der mittelalterlichen Taschenspielerei zu neuem Leben.

Als Zauberkünstler verbindet Ulrich Meyer an anderer Stelle in seiner Rolle als „Radalou“ Hypnose mit Mentalmagie und Séance-Techniken. Damit niemand auf dumme Gedanken kommt, bietet Meyer außerdem Okkultismus-Prävention in Schulklassen an. Auf diese Weise warnt er auch vor Praktiken wie Gläserrücken und Pendeln. „Ziel ist es, dass die Jugendlichen gegenüber übernatürlich anmutenden Phänomenen kritischer werden und ein Gefühl für die eigene Manipulierbarkeit entwickeln“, schreibt der Zauberkünstler auf seiner Homepage.

Als Zauberer Mika tritt Ulrich Meyer das nächste Mal am kommenden Wochenende auf die Ronneburg auf. Wer sich von ihm verzaubern lassen möchte, zahlt auch diesmal nur den normalen Eintrittspreis – und kann sich bei der Gelegenheit in den verwinkelten Gängen einer der wenigen Burgen verlieren, die seit dem Mittelalter unbeschadet überlebt haben. Der Blick vom Turm der Ronneburg reicht bis zur Frankfurter Skyline.

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