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Die Skyline von Frankfurt.

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Was die Zahlen verraten

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Frankfurts „Materialien zur Stadtbeobachtung“ zeigen in einem Band gesammelt auf, wo die Unterschiede der Region liegen.

Als Frankfurts Stadtrat Jan Schneider (CDU), der für Statistik zuständige Dezernent, unlängst die neuesten „Materialien zur Stadtbeobachtung“ vorstellte, da konzentrierte er sich auf den Vergleich Frankfurts mit anderen deutschen Großstädten. Denn natürlich lassen sich die Metropolen, trotz regionaler Besonder- und Verschiedenheiten, am einfachsten miteinander vergleichen. Da sticht es umso mehr hervor, dass bundesweit nur Leipzig noch stärker wächst als Frankfurt, dass keine andere Großstadt eine so hohe Beschäftigtendichte, eine so große Bautätigkeit, so viele touristische Übernachtungen in Relation zur Bevölkerungszahl, so hohe Bruttolöhne und -gehälter oder so viele Pendlerinnen und Pendler aufweist wie die Mainmetropole.

Für die Betrachtungen auf kommunaler und regionaler Ebene aber ist der Blick ins Frankfurter Umland interessanter. Auch hierzu versammelt das Zahlenwerk der Frankfurter Statistiker aufschlussreiche Daten. Es sind nicht immer die aktuellsten verfügbaren Zahlen. Erhebungszeitraum der meisten Statistiken sind die Jahre 2016 und 2017. Aber die Vergleichsgrafiken zu so unterschiedlichen Themenfeldern wie Kraftfahrzeugdichte, Kinderbetreuung oder Wahlbeteiligung führen einem vor Augen, dass Lebensbedingungen, politische Einstellungen oder Bildungsstand sich schon im Umkreis weniger Kilometer erheblich unterscheiden können.

Die Materialien zur Stadtbeobachtung (Nr. 27) mit allen Zahlen und Grafiken sind online kostenlos abzurufen unter www.frankfurt.de/materialien_stadtbeobachtung. Die gedruckte Version lässt sich dort ebenfalls bestellen gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro (Versandkosten 1,50).

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