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Diese Grafik hat Rewe bei der Bürgerversammlung im Dezember 2019 in Wölfersheim präsentiert. So oder so ähnlich, hieß es, soll das Logistikzentrum aussehen.
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Diese Grafik hat Rewe bei der Bürgerversammlung im Dezember 2019 in Wölfersheim präsentiert. So oder so ähnlich, hieß es, soll das Logistikzentrum aussehen.

Wölfersheim

Umweltschutz: Baustopp für Rewe-Logistikzentrum

  • Jochen Dietz
    VonJochen Dietz
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Der Bau des Rewe-Logistikzentrums in Wölfersheim steht wegen der Folgen für die Umwelt in der Kritik. Einem Eilantrag des BUND gegen den Bau des Lagers wurde nun stattgegeben.

Gießen/Wölfersheim – Das Verwaltungsgericht Gießen hat am Montag dem Eilantrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) gegen das geplante Rewe-Logistikzentrum bei Wölfersheim im Wetteraukreis stattgegeben und die bereits laufenden vorbereitenden Bodenarbeiten gestoppt. Die Naturschützer hatten gegen den Anfang Juli beschlossenen Bebauungsplan der Gemeinde Wölfersheim geklagt – vor allem wegen der aus ihrer Sicht fehlenden beziehungsweise mangelhaften Umweltverträglichkeitsprüfung.

BUND stoppt geplantes Rewe-Logistikzentrum in Wölfersheim

Laut Gericht sind diese Rügen nicht völlig von der Hand zu weisen und es sei daher offen, wie das Normenkontrollverfahren des BUND ausginge, das noch vor dem Hessischen Gerichtshof gegen den Bebauungsplan der Gemeinde anhängig sei. Habe es Erfolg, könnte die Baugenehmigung keinen Bestand haben, so das Gericht. Um zu vermeiden, dass nicht mehr rückgängig zu machende Schäden an Natur und Artenvielfalt angerichtet werden, habe die Kammer den Interessen des BUND Vorrang eingeräumt.

„Der BUND ist hocherfreut über diese Entscheidung“, äußert sich Landesvorstandsmitglied Werner Neumann in einer Mitteilung: „Wir haben erreicht, dass immense Schäden durch die Bauarbeiten von Rewe verhindert werden. Für das riesige Logistikzentrum ist geplant, sehr wertvollen Boden abzutragen. Es drohen daraus nicht wiedergutzumachende Schäden für den Naturschutz, den Vogelschutz, den Bodenschutz und das Grundwasser. Rewe darf nun keine vollendeten Tatsachen schaffen.“

Auch die Initiative „Bürger für Boden“ setzt sich seit langem gegen das Logistikzentrum auf einer Fläche von 30 Hektar ein. (Jochen Dietz)

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