Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

FLUGHAFENRISIKOANALYSE

FAG wirft Magistrat Verzögerung vor

Weil sich der Magistrat nach wie vor weigert, eine Risikoanalyse zum Flughafen zu erstellen, hat die Römer-Fraktion der Flughafen-Ausbau-Gegner (FAG) den

Weil sich der Magistrat nach wie vor weigert, eine Risikoanalyse zum Flughafen zu erstellen, hat die Römer-Fraktion der Flughafen-Ausbau-Gegner (FAG) den hessischen Innenminister als Kommunalaufsicht angerufen und gegen das Verhalten der Frankfurter Stadtregierung protestiert.

Vor rund 19 Monaten hatte die Stadtverordnetenversammlung auf Antrag der FAG den Magistrat aufgefordert, das vom Flughafen ausgehende Risiko zu analysieren und Absturz- und Schadenspotentiale für die Frankfurter Stadtteile aufzuzeigen. Nachdem die Stadtregierung unter Federführung des zuständigen Dezernenten Nikolaus Burggraf mitteilte, sie mangels personeller und sachlicher Ressourcen den Beschluss des Stadtparlaments nicht ausführen, wurde inzwischen das Argument nachgereicht, es seien mehrere verschiedene Studien zum Absturzrisiko in Arbeit. So habe das hessische Verkehrsministerium zwei Gutachten bestellt und auch die Flughafenbetreibergesellschaft Experten um Analysen gebeten. Diese Urteile, so der Magistrat, solle man zunächst abwarten.

Damit gibt sich die FAG-Fraktion nicht zufrieden. "Die Stadtverordnetenbeschlüsse zum Flughafenausbau werden nicht ausgeführt, weil sie politisch nicht ins Konzept passen", sagte FAG-Fraktionsvorsitzender Horst Schäfer. Dabei begebe sich der Magistrat auf die Linie der Hessischen Landesregierung. Auch in Wiesbaden versuche man, die Absturz- und Gefahrgutproblematik durch die direkt in der Einflugschneise liegenden Chemiefirma Ticona schönzureden".

Nun sei der Innenminister am Zug, betonte Schäfer. Auf dessen Antwort warte man mit Spannung. gang

Dossier: Wächst der Flughafen weiter?

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare