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Wahlplakat der AfD (Symbolbild).
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Wahlplakat der AfD (Symbolbild).

Wiesbaden

Wiesbadener AfD-Stadtverordneter verlässt Fraktion

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Wilfried Lüderitz beklagt die fehlende Abgrenzung der AfD Wiesbaden zur innerparteilichen Radikalisierung und will sich der Fraktion Freie Wähler / Bürgerliste Wiesbaden anschließen.

In der Bundes-AfD ist Frauke Petry aus der Fraktion ausgetreten. In Wiesbaden kehrte jetzt nach der Bundestagswahl der AfD-Stadtverordnete Wilfried Lüderitz der Fraktion den Rücken. Im Gegensatz zu Petry erklärte er jedoch auch sofort seinen Parteiaustritt und seinen Anschluss an die Fraktion Freie Wähler/Bürgerliste Wiesbaden (FW/BLW) als Mitglied.

Die Bürgerliste ist ihm nicht fremd. Lüderitz gehörte ihr von 2009 bis 2015 an.

„Die fehlende klare Abgrenzung der AfD-Fraktion Wiesbaden zu der innerparteilichen Radikalisierung der Bundespartei hat mich veranlasst, meinen Austritt zu erklären“, teilte Lüderitz mit. Die kommunalpolitische Ausrichtung der FW/BLW gefalle ihm besser, da sie sich von extremen Positionen abgrenze und ideologiefrei an Sachthemen herangehe. Er habe den Schritt nicht vor der Wahl öffentlich gemacht, um keinen Eklat herbeizuführen, sagte Lüderitz.

Die AfD im Wiesbadener Rathaus weist die Vorwürfe zurück. „Wir beziehen grundsätzlich als kommunale Fraktion keine Stellung zu innerparteilichen Angelegenheiten der Bundes-AfD“, teilte Fraktionschef Eckhard Müller mit. Dieser Fraktionsbeschluss sei Lüderitz bekannt. Die Kritik daran sei nicht nachvollziehbar. Die AfD wird künftig noch zehn statt elf Sitze in der Stadtverordnetenversammlung haben; die FW/BLW wächst auf drei Sitze an.

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