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Zukunft des Wiesbadener Kindersternschnuppenmarktes offen

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Von: Diana Unkart

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Eine Schlittschuhbahn aus Kunststoff hat das Angebot des Kindersternschnuppenmarktes ergänzt.
Eine Schlittschuhbahn aus Kunststoff hat das Angebot des Kindersternschnuppenmarktes ergänzt. Schick © Michael Schick

Nach der Premiere in der vergangenen Saison konnte der Weihnachtsmarkt für Kinder ohne Einschränkungen stattfinden. Derzeit wird geprüft, ob das Konzept fortgeführt wird.

Gerade erst sind die Wiesbadener Winterveranstaltungen wie der Kindersternschnuppenmarkt und die Winterstubb zu Ende gegangen, da wird bereits die neue Saison geplant. Ob es auch künftig einen Kindersternschnuppenmarkt geben werde, und wenn ja, mit welchem Konzept, das werde derzeit geprüft, teilt die „Wiesbaden Congress und Marketing GmbH“ (WICM) mit.

Der Kindersternschnuppenmarkt mit Fahrgeschäften, Lichtinszenierung und Verkaufsständen auf dem Luisenplatz hatte im Winter 2021/22 Premiere. Ergänzend veranstaltete die Sporthilfe Wiesbaden „Luisenplatz on Ice“: eine Schlittschuh- und Eisstockbahn – in dieser Saison aus Energiespargründen auf synthetischem Untergrund.

Nachdem der Kindersternschnuppenmarkt erstmals ohne Corona-Beschränkungen abgehalten werden konnte, soll nun seine Zukunftsfähigkeit beurteilt werden. Eine finale Entscheidung über seine Fortführung stehe noch aus. Nach Angaben der WICM seien mehr Besucher:innen zum Luisenplatz gekommen als in der vergangenen Saison. Besonders die Wochenenden und die Tage nach Weihnachten seien gut besucht gewesen. Genaue Zahlen lägen, weil es sich um ein offenes Marktkonzept handele, jedoch nicht vor. Im vergangenen Jahr hatte das Wirtschaftsdezernat von mehr als 85 000 Gästen gesprochen.

Sollte es im kommenden Winter eine Fortsetzung geben, dann seien Änderungen angedacht. Wie auch bei anderen Formaten würden die Konzepte weiterentwickelt. In dieser Saison war das Beleuchtungskonzept des Kindersternschnuppenmarkts von einigen Besucher:innen als wenig spektakulär und zu beliebig kritisiert worden. Wie die „Wiesbaden Congress und Marketing GmbH“ dazu mitteilt, sei die Beleuchtung mit Blick auf die Energiekrise und nach Empfehlungen des Hessischen Städtetags geplant worden. Zudem hätten auf dem Luisenplatz kranke Hecken und Buchsbäume entfernt werden müssen, so dass es dort weniger Möglichkeiten gegeben habe, Beleuchtungselemente anzubringen.

Wieder gut besucht war der Sternschnuppenmarkt, der ebenfalls ohne pandemiebedingte Einschränkungen abgehalten werden konnte. Vor allem in den Abendstunden und an den Wochenende seien die Gäste zum Schlossplatz und vor die Marktkirche geströmt. Der Sternschnuppenmarkt war bereits am 23. Dezember zu Ende gegangen.

Veranstaltungen wie die beiden Sternschnuppenmärkte oder die Winterstubb sollen helfen, die Innenstadt zu beleben. Dass in den vergangenen Wochen und Monaten mehr Menschen dort unterwegs waren, zeigen die Messungen der Passantenfrequenz. An einzelnen Tagen lagen die Zahlen zuletzt über dem Vor-Corona-Niveau von 2019. Dennoch mache sich die fehlende Salzbachtalbrücke nach wie vor bemerkbar. Nach Angaben des Wirtschaftsdezernats ist das Fehlen der Brücke eines der größten Probleme für Wiesbaden, weil Kundinnen und Kunden in andere Städte auswichen, die sie leichter erreichen könnten als Wiesbaden. Zwei Messpunkte der Firma Hystreet gibt es in der Stadt: Der Messpunkt Kirchgasse Mitte befindet sich zwischen Kirchgasse 31 und 58, der Punkt Kirchgasse Nord zwischen Kirchgasse 60 und Langgasse 12.

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