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Wiesbaden

Zu wenige Wohnungen in Wiesbaden

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Laut Expertinnen und Experten mangelt es im mittleren und unteren Preissegment an Wohnungen.

Der Wiesbadener Wohnungsmarkt ist angespannt. Doch was bedeutet das eigentlich genau? Und was kann die Stadt dagegen tun? Um das genauer zu erfahren hat das Amt für Statistik und Stadtforschung im November 2020 erstmals Expert:innen aus unterschiedlichen fachlichen Bereichen um Einschätzungen gebeten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das Ergebnis: 86 Prozent der Expert:innen sind - „unabhängig von fachlichem Hintergrund oder professionellem Umfeld“ - der Meinung, dass der Wohnungsmarkt in Wiesbaden insbesondere im unteren (80 Prozent der Befragten) und mittleren Preissegment (70 Prozent) angespannt ist, weil Angebot und Nachfrage im Missverhältnis stehen. Zwei Drittel sehen das auch im Bereich des sozialen Wohnungsbaus so. Die Mehrzahl der Befragten glaubt, dass sich das in drei Jahren nicht geändert haben wird. Es fehle an Bauland, einer Wohnungsbauförderung, die „den aktuellen Erfordernissen entspricht“, die Planungs- und Genehmigungsverfahren sind zu komplex, die Sozialwohnungsbestände sinken, die Nettokaltmieten steigen. Die Stadt müsse handeln, ohne dass Bedingungen wie das Einkommensniveau oder die „Finanzierungslogik des Immobiliensektors“ beeinflussbar sind. Umso wichtiger sei „eine konstruktive Zusammenarbeit aller Akteure am Wiesbadener Wohnungsmarkt“. bil

Den ganzen Bericht gibt es unter www.wiesbaden.de/statistik.

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