Wiesbaden

Zehn Millionen für Wiesbaden

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Die WVV Holding schließt ihr Geschäftsjahr 2018 mit 26,9 Millionen Euro im Plus ab und übertrifft damit alle Erwartungen.

Der Jahresabschluss 2018 der WVV Wiesbaden Holding GmbH übertrifft alle Erwartungen, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung. „Die WVV konnte 2018 einen Überschuss von rund 26,9 Millionen Euro erwirtschaften, damit haben wir das Ergebnis des Vorjahres um rund 6,4 Millionen Euro übertroffen und haben auch unseren Wirtschaftsplan übererfüllt“, so Geschäftsführer Rainer Emmel gegenüber dem Aufsichtsrat.

Somit sei eine Ausschüttung an die Stadt von zehn Millionen Euro vorgesehen. Mit dieser Ausschüttung hat damit die WVV seit 2011 insgesamt einen Betrag von 165 Millionen Euro an die Stadt ausgeschüttet.

„Die WVV hat damit auch in diesem Jahr zu einer nachhaltigen Finanzierung des städtischen Haushalts beigetragen“, freut sich der Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Gert-Uwe Mende. Der Beteiligungskodex der Stadt Wiesbaden sehe vor, dass die endgültige Entscheidung über die Ergebnisverwendung die Gesellschafterversammlung auf Empfehlung des Beteiligungsausschusses trifft.

Allerdings schränkt Emmel in der Mitteilung ein: „Das positive Ergebnis im Jahr 2018 ist leider nicht nachhaltig, da die Verkehrsverluste in den Folgejahren in erheblichem Umfang steigen und dann auch nicht mehr wie bisher von den Beteiligungserträgen kompensiert werden können.“ Deshalb ergebe sich für die weiteren Geschäftsjahre „eine große wirtschaftliche Herausforderung“ für die WVV.

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