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Ein Wolf im Wald
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Der Wolf lebt nun dauerhaft im Taunus: Der Rhein-Lahn-Kreis ist jetzt als Wolfs-Präventionsgebiet ausgewiesen worden. (Symbolfoto)

Nach Rotwildriss

Verdacht bestätigt: Wolf im Taunus unterwegs

  • Jasmin Jakob
    VonJasmin Jakob
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Nachdem erneut Rotwild im Taunus gerissen wurde, steht fest: Es war eine Wölfin, die schon länger dort lebt. Der Rhein-Lahn-Kreis ist nun ein Wolfs-Präventionsgebiet.

Mainz/Wiesbaden – Der Wolf ist jetzt im Taunus angekommen. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, steht nach Angaben der Behörden in Hessen und Rheinland-Pfalz nachweislich fest, dass sich im Taunus eine Wölfin angesiedelt hat.

Da dieselbe Wölfin bereits in der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde Loreley einen Hirsch gerissen hatte wie auch vor Kurzem in der Nähe von Rüdesheim (Rheingau-Taunus-Kreis), ist davon auszugehen, dass sie dauerhaft im Taunus lebt. Dass es sich bei beiden Funden von Hirsch-Kadavern um denselben Wolf handelt, stellte das Senckenberg-Institut für Wildtiergenetik bei einer genetischen Untersuchung fest.

Wolf im Taunus: Rhein-Lahn-Kreis als Präventionsgebiet ausgewiesen

Den Rhein-Lahn-Kreis im Taunus wies das Umweltministerium Rheinland-Pfalz daraufhin als drittes Wolfspräventionsgebiet in Deutschland aus. Weitere Präventionsgebiete liegen im Westerwald und in der Eifel. Dabei handelt es sich um ausgewiesene Vorkommensgebiete, in denen Nutztierhalter bei Wolfsübergriffen Entschädigungen und Förderungen zur Prävention erhalten.

Damit solle „die Akzeptanz für die Rückkehr des Wolfes„ gestärkt werden, sagte Umweltministerin Anne Spiegel (Grüne). In den ausgewiesenen Präventionsgebieten werden Vorkehrungen wie wolfssichere Zäune und Herdenschutzhunde mit Landesmitteln gefördert. Wölfe stehen in Deutschland unter Naturschutz.

Wolf lebt nicht nur im Taunus – auch im Kreis Hersfeld-Rotenburg nachgewiesen

Die Wölfin im Taunus erhielt die Kennzeichnung GW1798f. Sie entstammt nach Angaben des Hessischen Landesamts für Naturschutz, wie auch die anderen sesshaften Wölfe in Hessen, der mitteleuropäischen Flachlandpopulation. Möglicherweise handelt es sich bei der Wölfin auch um einen der beiden Wölfe, die Mitte Februar bei Schlangenbad im Taunus von einer Kamera aufgenommen wurden.

Auch im hessischen Kreis Hersfeld-Rotenburg konnte eine Ende Januar gesammelte Kotprobe einer Wölfin zugeordnet werden. Dieses Tier mit der Laborkennung GW1142f wurde bereits vor einem Jahr bei Alheim nachgewiesen, sodass die Wölfin für den osthessischen Landkreis jetzt als angesiedelt gilt. Im Kreis Hersfeld-Rotenburg wird das Wolfsmanagement Hessens heftig kritisiert, berichtet hna.de*. (jj/dpa)*hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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