Stadtentwicklung

186 Wohnungen in Wiesbaden

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Das Investitionsvolumen des Bauprojekts auf dem ehemaligen Postgelände an der Welfenstraße liegt  bei rund 80 Millionen Euro und dient der Altersvorsorge der Bauarbeitnehmer.

Seit gestern errichtet die Soka-Bau 186 Wohneinheiten und ein Bürogebäude in Wiesbaden-Südost. Die Soka-Bau ist eine Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft sowie eine Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes. Das Investitionsvolumen des Bauprojekts auf dem ehemaligen Postgelände an der Welfenstraße liegt einer Mitteilung zufolge bei rund 80 Millionen Euro und dient der Altersvorsorge der Bauarbeitnehmer.

Die Soka-Bau ist eigenen Angaben zufolge eine gemeinsame Einrichtung der Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft und verwaltet treuhänderisch die Rentenbeiträge für die Beschäftigten und Rentner der Baubranche. Einen Teil der Beiträge legt Soka-Bau in Immobilien an – „immer mit dem Ziel, den Arbeitnehmern der Bauwirtschaft eine auskömmliche Rente zu ermöglichen“, betont Pressesprecher Michael Delmhorst.

Mieten könne die Wohnungen, wenn sie wie geplant 2021 fertig sind, jeder. „Wichtig ist, dass wir ausschließlich Mietwohnungen bauen, die wir langfristig vermieten, also kein schnelles Geld mit Eigentumswohnungen machen“, so Delmhorst.

Es entstehen laut Mitteilung insgesamt zwölf Wohngebäude, ein Bürohaus und zwei Tiefgaragen. Dazwischen bleibt ein rund 30 Meter breiter unbebauter Streifen, die sogenannte grüne Mitte. Sie soll den Mietern zum Spielen und zur Erholung dienen. Das Projekt wird von der Ed. Züblin AG mit Sitz in Stuttgart und einem Standort unter anderem in Frankfurt errichtet.

In dem dann künftig von Wohn- und Gewerbegebäuden geprägten Gebiet soll ein Wohnungsmix aus Zwei- bis Vierzimmerwohnungen entstehen. Der gewerbliche Bereich wird sich auf Büronutzung beschränken. Wohnungen und Tiefgaragenplätze werden barrierefrei erreichbar sein. Die Erdgeschosswohnungen bekommen Terrassen mit eigenen Gärten.

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