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Wohnen auf Klinikareal

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Von: Diana Unkart

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Die Helios-Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken und die GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft prüfen, ob auf Teilen des Geländes Wohnungen gebaut werden können.

Die Helios-Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) und die GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft lassen prüfen, ob auf Teilen des künftig freien Klinikareals Wohnungen gebaut werden können, teilt der Klinikkonzern mit.

Nach dem Umzug des Krankenhauses in neue Gebäude wird ab 2021 der überwiegende Teil der alten Klinikgebäude abgerissen und an deren Stelle eine Parklandschaft angelegt. Durch die bauliche Neugestaltung des gesamten Klinikareals werden im südlichen und südöstlichen Bereich Flächen frei, die in Zukunft wohnbaulich entwickelt werden könnten.

„Als größter Arbeitgeber der Stadt im Gesundheitswesen ist es unsere wichtigste Aufgabe, Mitarbeiter zu finden und ihre Bindung zum Krankenhaus zu stärken. Dies wollen wir unter anderem mit der Bereitstellung von passendem Wohnraum und einem Betreuungsangebot für Kinder zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreichen“, sagt Kristian Gäbler, Geschäftsführer der Dr. Horst Schmidt Kliniken.

Oliver Franz, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzer der HSK, hofft, dass die Klinik mit der Schaffung von Wohnraum Vorteile im Wettbewerb um Pflegekräfte haben wird.

Ziel der GWW ist es, Wohnraum für Klinikmitarbeiter bereitzustellen, den die HSK anmieten und an die Mitarbeiter weitergeben. So soll der Wohnungsmarkt entlastet werden. „Zugleich würde zusätzlicher Wohnraum zur Vermietung durch die GWW geschaffen“, sagt GWW-Geschäftsführer Hermann Kremer.

Nach aktuell gültigem Baurecht ist die Fläche für den Gemeinbedarf Kliniken ausgewiesen. Daher ist eine Änderung des Bebauungsplans erforderlich. Mit der von beiden Parteien unterzeichneten Absichtserklärung wird diese baurechtliche Prüfung eingeleitet. diu

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