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Windkraft-Pläne werden ausgelegt

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Von: Arne Löffel

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Regierungspräsidium informiert über Vorhaben auf Hoher Wurzel / Einspruch bis 5. Januar

Der Genehmigungsantrag und die dazu gehörigen Unterlagen zum geplanten Windpark auf der Hohen Wurzel werden von Montag, 23. November, bis Dienstag, 22. Dezember, in der Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt beim Regierungspräsidium (RP), Lessingstraße 16, ausgelegt. Das teilt das RP mit. Mit Beginn der Auslegung, so Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid, können bis zum 5. Januar 2016 Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden.

Die Auslegung ist gesetzlich vorgeschrieben, weil sich das geplante Vorhaben laut RP auf das Wiesbadener Stadtgebiet auswirken kann. Dies ergebe sich aus den von der designierten Betreiberfirma Eswe Taunuswind vorgelegten Antragsunterlagen. Danach könne innerhalb eines Umkreises von zehn Kilometern „nicht von vornherein ausgeschlossen werden, dass sich die jeweils 207 Meter hohen Anlagen erheblich auf das Landschaftsbild auswirken“.

Die Eswe Taunuswind GmbH, eine Tochter der Eswe Versorgung, beabsichtigt die Errichtung und den Betrieb einer Windfarm mit zehn Windkraftanlagen vom Typ Enercon E115 mit einer Leistung von je drei Megawatt. Sechs der Anlagen befinden sich auf dem Gebiet der Stadt Wiesbaden, vier in Taunusstein.

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