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Wiesbadener Umweltamt fragt, wo bei Starkregen Keller volllaufen und Plätze versinken

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Von: Madeleine Reckmann

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Rheinhochwasser bei Biebrich 2020.
Rheinhochwasser bei Biebrich 2020. © Renate Hoyer

Um den Wasserabluss besser zu steuern, werden die Menschen gebeten, mitzuhelfen.

Bei der aktuellen Hitze sind Gefahren durch Starkregen schlecht vorstellbar. Doch irgendwann wird er kommen. Das Umweltamt bittet die Anwohner;innen um Mithilfe, um die Stadt und Stadtteile besser zu schützen. „Nach einer Pilotstudie im Einzugsgebiet des Wäschbachs in den vergangenen beiden Jahren werden die Modellrechnungen nun für das gesamte Stadtgebiet durchgeführt“, sagt Klaus Friedrich, Leiter des Umweltamtes. Bei kurzen, aber heftigen Starkregen fließen große Wassermassen oberirdisch ab und können nicht vollständig vom Kanalnetz aufgenommen werden – vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen sind die Folge, heißt es in der Mitteilung. Die Aufgabe der Stadt sei, den Wasserabfluss in Rückhalteflächen zu leiten. Sieben Gewässersysteme verteilen sich über das Stadtgebiet: Sie sind benannt nach dem Lindenbach, Mosbach, Salzbach, Rambach, Wäschbach und Wickerbach sowie kleinere Gewässer in Amöneburg, Kastel, Kostheim. Bis Jahresende sollen Starkregengefahrenkarten für alle Gebiete vorliegen. Die Berechnungen auf der Basis von Geländemodellen und Klimadaten sollen durch die Erfahrungen und Ortskenntnis der Anwohner:innen ergänzt werden. Sie können Gefahrenpunkte, die in den Modellen nicht abgebildet sind,bekanntmachen. Für die Anwohner von Naurod, Auringen, Medenbach, Kloppenheim, Igstadt, Breckenheim, Nordenstadt und Delkenheim steht bis 31. Juli ein Link zum Geoportal zur Verfügung. mre

wiesbaden.de/starkregen´oder montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr unter 0611/1899375

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