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Wiesbadener Sternschnuppenmarkt strahlt trotz Energiekrise hell

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Von: Diana Unkart

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„Emilia“ wurde gestern in Anwesenheit der drei Wiesbadener Lilchen aufgestellt.
„Emilia“ wurde gestern in Anwesenheit der drei Wiesbadener Lilchen aufgestellt. Renate Hoyer © Renate Hoyer

Das Beleuchtungskonzept bleibt unverändert. Dafür wird es in den Nebenstraßen dunkler.

Der Wiesbadener Sternschnuppenmarkt 2022, der erste seit Pandemiebeginn, ohne Corona-Auflagen, hält einige Neuerungen bereit: Zum Beispiel trägt nun auch der Weihnachtsbaum der Landeshauptstadt einen Namen. „Emilia“ soll er heißen, verkündete Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger (Grüne) am Dienstag. „Emilia“ deshalb, weil der Name in diesem Jahr der bislang meistgewählte Mädchenname in Wiesbaden sei und Weihnachtsbäume durchaus auch Mädchennamen tragen dürften.

Der Baum, eine mehr als 26 Meter hohe Douglasfichte aus Hausen vor der Höhe, sorgte am Dienstag auch gleich für Aufsehen als er – in Anwesenheit der Deutschen Weihnachtsbaumkönigin Sophia Adlberger und der drei Wiesbadener Lilchen – in die Höhe gezogen und verankert wurde. Geschmückt werden wird er mit 30 000 umweltfreundlichen LED-Lichtern und wiederverwendbaren Schleifen. „Energiesparen ist angesagt“, stellte Christiane Hinninger mit Verweis auf einen entsprechenden Beschluss der Stadtverordneten klar. Trotzdem: Der Sternschnuppenmarkt selbst mit seinem besonderen Beleuchtungskonzept, zu dem unter anderem 21 hohe beleuchtete Lilien gehören, soll unverändert strahlen. Am Konzept werde festgehalten. Gespart wird in den Straßen rund um den Sternschnuppenmarkt. Dort soll es weniger Beleuchtung geben. Außerdem wird sie um 20.15 Uhr statt um 22 Uhr abgeschaltet. Die Sterne und Sternflocken in den Bäumen kommen nach Angaben der Stadt ohne Energie aus.

Auf dem Kindersternschnuppenmarkt, der nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr auf dem Luisenplatz veranstaltet wird, sind erneut Lichtinstallationen geplant – allerdings aus Energiespargründen etwas abgespeckt, erläutert Simon Rottloff von der Wiesbaden Congress und Marketing GmbH, die den Sternschnuppenmarkt veranstaltet. Ebenfalls auf dem Luisenplatz präsentiert die Sporthilfe Wiesbaden „Luisenplatz on Ice“. Auf einer Kunststoffbahn, rund 450 Quadratmeter groß und aus mehr als 320 Platten bestehend, können Kinder zwischen 6 und 14 Jahren Schlittschuh laufen. Außerdem stehen drei Eisstockbahnen zur Verfügung.

Der Sternschnuppenmarkt

Der 20. Wiesbadener Sternschnuppenmarkt auf dem Schlossplatz wird am Dienstag, 22. November, um 18 Uhr eröffnet und dauert bis zum 23. Dezember.

Geöffnet hat der Sternschnuppenmarkt montags bis donnerstags von 10.30 Uhr bis 21 Uhr, Freitags und samstags von 10.30 Uhr bis 21.30 Uhr und sonntags von 12 Uhr bis 21 Uhr. Die Besucher:innen erwarten 105 Waren- und Gastronomiestände.

Vor dem Rathaus dreht sich wieder das historische Pferdekarussell. Neben dem Weihnachtsbaum wird in den kommenden Tagen eine Krippe aufgebaut.

Auf dem Luisenplatz werden der Kindersternschnuppenmarkt , eine Schlittschuhbahn sowie drei Eisstockbahnen aufgebaut. Statt auf Eis wird auf speziellen Kunststoffplatten Schlittschuh gelaufen. „Luisenplatz on Ice“ endet am 8. Januar. diu

Der 20. Sternschnuppenmarkt wird am Dienstag, 22. November um 18 Uhr eröffnet. Dann sollen Engel auf das Marktgelände schweben. Aus Sicherheitsgründen ist die Zuschauerzahl auf 5000 begrenzt. Die ersten blau-goldenen Stände sind bereits auf dem Schlossplatz und vor der Marktkirche aufgebaut.

Standbetreiber anzuwerben, sei schwieriger gewesen als in den vergangenen Jahren. Das Kunsthandwerk sei nicht gut aus der Krise gekommen, sagt Simon Rottloff. Es sei aber gelungen, auch neue Standbetreiber nach Wiesbaden zu holen. Die Besucherinnen und Besucher des Sternschnuppenmarktes erwarten insgesamt 83 Stände mit weihnachtlichen Angeboten und 22 Gastronomiestände. Anders als im vergangenen Jahr verteilen sich die Gastronomiestände über den Markt und sind nicht in einem gesonderten Bereich zusammengefasst. Auf dem Mauritiusplatz dreht sich bis zum 8. Januar ein 45 Meter hohes Riesenrad.

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