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Wiesbadener Sternschnuppenmarkt macht Minus

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Von: Madeleine Reckmann

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Auch der Kinder-Sternschnuppenmarkt bringt nicht genug Geld ein.
Auch der Kinder-Sternschnuppenmarkt bringt nicht genug Geld ein. © Michael Schick

Einzelne Buden schließen, weil der Umsatz fehlt. Jetzt entscheidet die Politik, ob sie die Standgebühr senkt.

Der Wiesbadener Sternschnuppenmarkt ist einer der Weihnachtsmärkte, die mit einem 2G-Konzept geöffnet haben. Allerdings rentiert sich der Weihnachtsmarkt nicht für die Stadt. Aufgrund der Corona-Pandemie hatten im Vorfeld 38 Beschicker und Beschickerinnen ihre Teilnahme abgesagt. Vereinzelte Standbetreiber:innen schließen ihre Buden, weil sie nicht den erhofften Umsatz erwirtschaften.

Die für den Markt verantwortliche Wiesbaden Congress & Marketing GmbH (WICM) rechnet mit einem Minusgeschäft. Sie geht von einer Unterdeckung von 235 000 Euro aus, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Auch der erstmals eröffnete Kinder-Sternschnuppenmarkt spielt die Kosten nicht herein. Dort fehlen 30 000 Euro bis zur schwarzen Null. In normalen Jahren finanziert sich der Markt selbst, die Standgebühren reichen aus, um die Kosten zu decken. Jetzt soll die Stadtverordnetenversammlung entscheiden, ob sie das Loch in der Kasse stopft oder die Standgebühren senkt.

Einige Tage nach der Eröffnung am 23. November hatte die Stadt das ursprüngliche Schutzkonzept nachbessern müssen. Anstatt 3500 Besucher:innen im Gastro-Bereich sind nur noch 2400 Personen zugelassen. Das Gesundheitsamt hatte zu große Menschenansammlungen moniert. Der Sternschnuppenmarkt auf dem Schlossplatz schließt am 23. Dezember. mre

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